Lies, welche Erfahrung unsere Teilnehmenden mit Ayahuasca gemacht haben

Zeremonien mit Ayahuasca in Deutschland: Erfahrungen unserer Teilnehmenden

Du möchtest dich genaustens über unsere Zeremonien mit der Heilpflanze Ayahuasca informieren? In den Erfahrungsberichten unserer ehemaligen Teilnehmenden bekommst du einen Einblick, was dich während deines Retreats erwartet. Wir freuen uns, wenn du auch deine Erfahrung mit Ayahuasca teilen möchtest.

Erfahrungsbericht von Marion (November 2021): „Kakao- und Ayahuasca-Zeremonie – eine Heilung im Herzen!“

Ich bin ein eher ängstlicher, sensibler Mensch. Keinerlei Erfahrung in meinem Leben mit Substanzen, so gut wie nie Alkohol, keine Zigaretten, kaum Schmerzmittel usw. Entsprechend groß war meine Sorge, wie ich wohl diese Substanz vertragen würde. Ich würde mich nicht unbedingt als spirituelle Person bezeichnen, aber durchaus als nachdenklich und achtsam gegenüberanderen und deren Bedürfnissen/Gefühlen.

Meine letzten 2-3 Jahre waren durch Krankheit in der Familie stark gezeichnet und ich fühlte mich sehr erschöpft und emotional leer. Die Coronazeit mit ihrer absoluten Isolation und keinerlei Gemeinschaft hatte mich irgendwie endgültig umgeworfen.

Insbesondere die Entwicklungen im Jahr 2021, wo die Gesellschaft durch das Außen immer mehr gespalten wird, macht mich tieftraurig. Ich hatte schon zuvor immer eher Druck, Sorge, Überforderung und Selbstzweifel gespürt anstelle von Glück und Zufriedenheit. Es gab immer dieses Grundgefühl fehlender Nähe, zu wenig Liebe und mein eigenes Unverständnis, warum ich nicht dankbar bin für all die vielen wunderbaren Dinge in meinem Leben. Ich sehnte mich nach Entspannung und Glücklich sein.

Ich suchte mir Unterstützung von außen und konnte in den letzten Jahren einige Antworten finden und Dinge aufarbeiten. Dennoch fühlte ich mich weiterhin im Alltag von den alten Mustern gefangen. Dann war ich durch Zufall (oder auch nicht?) auf Ayahuasca aufmerksam

geworden. Mir hatte wenige Wochen zuvor eine Freundin von einer Zeremonie im Ausland berichtet. Ich habe gespannt gelauscht, aber ein riesengroßer Vernunftsteil in mir wäre am liebsten sofort aufgestanden und gegangen (nicht erlaubt in Deutschland, Kontrollverlust, etc.) Aber ich bin sehr froh und dankbar, dass ich inzwischen offener bin und zuhören konnte. Dabei half mir, dass ich großes Vertrauen in diese Person hatte und habe.

Zuhause ließ mich das Thema irgendwie nicht los. Ich schaute ins Internet und fand heraus, dass es auch anders geht. Mein Alltag lässt es eigentlich nicht zu, ein Wochenende für mich zu gestalten, aber ich fragte meine Familie und es war erstaunlich unproblematisch und so meldete ich mich wenige Tage danach einfach an. Inzwischen ist mir klar, dass alles absolut genauso sein sollte. Ich hatte in einer Art Sackgasse festgesteckt und brauchte eine Veränderung, Antworten auf meine inneren Fragen.

Das was am Wochenende geschah ist anders als alles was ich bisher erlebt hatte. Eine Heilung in viel größeren Schritten. Katapultiert in eine neue Ebene. Eine Heilung im Herzen. Weit entfernt von geheilt, fertig, zufrieden, aber definitiv auf meinem Weg so heilsam wie nichts jemals zuvor. Das sehe ich aber erst rückwirkend so. Man sieht die Dinge klarer und mit dem Herzen.

Der Verstand, der sich oft in immer gleichen Kreisbewegungen verliert, rückt in den Hintergrund. Vor Ort konnte ich in der Kakaozeremonie mit einem dunklen Kapitel meiner Jugend Frieden schließen und einen Verlust überwinden. Das war eine eher dunkle Nacht, aber heilsam. Dennoch war ich irritiert, da es heißt, dass Kakao ruhig ist und Dankbarkeit auslöst. Entsprechend ängstlich war ich dann vor der nächsten Nacht mit der Pflanze. Aber ich wollte es unbedingt versuchen und mich meinen Ängsten stellen. Ich würde so schnell keine nächste Gelegenheit bekommen.

Deshalb sagte ich das nicht und nahm das Gefühl einfach hin. Ich akzeptierte es, genauso wie die Enge, die ich im Haus durchaus immer wieder wahrnahm und durchaus als erdrückend empfand.

Aber ich fühlte, dass das alles so für mich sein soll und ich bereits mitten im Prozess bin. Die folgende Nacht war dann sehr heftig. Ich bereute stundenlang, dass ich hergekommen war. Ich wollte nur noch, dass es endlich aufhört. Aber eigentlich war nur die körperliche Erfahrung schwierig. Innerlich habe ich stundenlang helle, angenehme Bilder gesehen voller Liebe und Fröhlichkeit und wunderbaren Naturreisen und das Universum. Das hat mich überrascht. Aber ich hatte ja schon in der Nacht zuvor meine Erlebnisse gehabt.

Dennoch – körperlich war es eine Katastrophe, die Bilder waren zu schnell hintereinander und ich konnte sie absolut nicht genießen. Mir war furchtbar schwindelig und übel. Das Purging zog sich durch die ganze Nacht und ich fühlte mich unendlich schwach bis zum nächsten Tag sogar bis in den Nachmittag hinein. Aber ich bin 1000 % ig betreut worden. Ein Riesendank an dieser Stelle an Lorena, Mary, Christian und besonders an Joel!! Die Erfahrung mit ihm brachte mich nochmal einen Schritt weiter und näher zu mir selbst.

Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, aber es ist ohnehin zu schwierig in Worten zu erfassen und für Außenstehende wohl kaum zu verstehen. Da ich selbst andere Notizen aber hilfreich fand, war es mir wichtig, auch meine Erlebnisse zu teilen Hier noch einige Notizen:

Ich kann seitdem tiefer atmen. Nicht immer, aber oft und es erfüllt mich jedes Mal mit einer tiefen Freude. Ich weiß jetzt, was der Begriff Nächstenliebe bedeutet und habe ihn tatsächlich am eigenen Leib gespürt durch die wunderbare Gruppe und die Leitung.

Seelische und körperliche Fürsorge und Nähe, die ich nie mehr vergessen werde und mich noch jetzt zu Tränen rührt, wenn ich darüber schreibe Die Eye to eye Übung im Garten war überwältigend, genauso wie die Musik von Joel So wenig zu essen am ganzen Wochenende war für mich sehr ungewohnt, aber viel einfacher als ich dachte Das Haus ist teilweise zu eng für mich gewesen, aber durch die wunderbare Gemeinschaft war es kein Problem für mich Ich mochte, dass es feste Strukturen/Zeitabläufe gab.

Mir hat das gut getan. Tolle Natur in der Umgebung. Jetzt etwa 2 Wochen später bin ich wieder sehr im Alltag, aber es ist dennoch anders als vorher. Besser, liebevoller. Und ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass ein 2. Mal geben wird.

Noch nicht jetzt, aber sicher irgendwann.

Erfahrungsbericht von Alisa (November 2021): „Mama Ayahuasca rief mich – ich antwortete – und Magie geschieht seitdem“

Ich hatte vorher bereits 2×2 Tage eine Ayahuasca Erfahrung mit dem Originalrezept des Tranks und muss im Vergleich zum Retreat mit dem „Ayahuasca in Deutschland“-Team sagen: Ich merkte keinen Unterschied, obwohl wir die pure Syrische Steppenraute getrunken hatten.

Der Grund, wieso ich den Ruf erhielt, war ein Verlust in der engen Familie, der mich für circa 1 Jahr paralysiert hat: ich hatte für diese Zeit meine intrinsische Motivation verloren, fragte mich ständig, warum ich dieses und jenes machen sollte, ich wollte meinen Körper kaum bewegen und meine Ziele waren irgendwie unwichtig geworden… bis ich in meiner eigenen Cacao Zeremonie circa 3 Monate zuvor dem Impuls bekam, endlich wieder Mama Aya aufzusuchen. Bei meiner Suche fand ich das Team von Christian & Mary und wollte der Rezeptur ohne zugesetztes DMT eine Chance geben und sehen, ob die Wirkung vergleichbar ist.

Auch wenn das Setting anders war, als ich das gewohnt war, und man einer größeren Gruppe begegnet, war es die Erfahrung allemal wert. Die zusätzlichen Übungen waren interessant und wir begegneten uns danach, trotz der kurzen gemeinsamen Verweildauer, intensiver. Ich war schon sehr gespannt auf die Aya Zeremonie, durfte aber auch in der Cacao Nacht einige wichtige Impulse aufschreiben und festigen.

Während meiner Aya Nacht wurde ich besonders von Lorena (danke dir dafür, du Engel!) fast durchgehend unterstützt, weil ich einen extrem schweren Prozess hatte und Mama Aya mir besonders viele verschiedene Dinge zeigte und mein Purging extrem anstrengend war (was da aus mir rauskam, war kein Essen, sondern, wie ich schön sage: Ängste, Blockaden, Dämonen). Die Nacht war extrem hart, ich war auch eine von nur 2 Teilnehmerinnen, die mit einer konkreten und nicht sehr einfachen Intention gekommen war. Ich habe es an sich schon erwartet, dass es kein Zuckerschlecken wird.

Nach der Ceremony musste ich mich erst eine Woche lang erholen (bin online selbstständig und kann mir zum Glück die Zeit nehmen), aber dann kam das Gefühl der Liebe, der Angebundenheit und auch Erkenntnisse, die ich vorher schon wusste, aber nicht FÜHLTE. Es war ein Unterschied von „etwas wissen“ und etwas „wirklich verstehen“ und besonders beim Thema Gewohnheiten wurde mir bewusst, wie ich mich selbst belogen hatte und ich sagte mir, ich verstand nicht, wieso Resultate kommen und gingen: weil ich immer irgendwann aufhörte mit den guten, neuen Gewohnheiten und das alte Denken zurück kam. Es war wirklich nichts „Neues“, aber erst da verstand ich, dass ich so tat, als würde ich nicht verstehen, wieso es kam und ging. Das weiß ich nun und ändere meine Gewohnheiten wieder aktiv, weil ich nicht mehr in dieser Opferrolle bin.

Außerdem war als Folge der Drang wieder größer, auszumisten. Und eins meiner Meerschweinchen ist gestorben. Ich bin froh, dass es nach der Zeremonie ging, denn ich fühlte mich tatsächlich vorbereitet und begleitete es in den Tod (ich setzte quasi sofort meine neuen Fähigkeiten beim Bewältigen von Verlust um), obwohl ich in meiner Jugend vor solchen Situationen gerne weg gelaufen bin… die Pflanze gab mir mein Selbstwertgefühl, das ich beim Tod meines Familienmitglieds für 1 Jahr eingebüßt hatte und ich hatte endlich das Gefühl, ich kann nun dort weitermachen, wo ich zuletzt stehen geblieben bin.

Danke an das Team von Ayahuasca in Deutschland für das Halten des Raumes und danke Mama Aya für die wundervolle Reinigung.

Erfahrungsbericht von Alina (November 2021): „Das herausforderndste und schönste was ich bisher gemacht habe!“

Die Pflanze Ayahuasca ist mir das erste Mal in Brasilien vor 2,5 Jahren begegnet. Damals hat es mich fasziniert, aber getraut habe ich mich nicht. Ich war nicht bereit! Und dann kam die Gelegenheit. Ich bin dieses Jahr eines Tages aufgewacht und wusste: „Die Pflanze ruft mich. Ayahuasca weiß, dass ich bereit bin!“ Und so buchte ich das Retreat. Ohne Erfahrungsberichte gelesen zu haben, machte ich mich auf den Weg und merkte schnell, dass jeder Teilnehmer des Retreats einen ganz eigenen und individuellen Weg geht und deswegen jedes Erlebnis mit der Pflanze ganz einzigartig und besonders ist.

Genau das war es auch für mich. Es war besonders, unbeschreiblich, intensiv, herausfordernd, schwierig, befreiend und vor allem wunderschön. Heute gehe ich mit viel mehr Leichtigkeit und Gelassenheit durchs Leben, ich begegne mir selbst und allen Mitmenschen mit mehr Ruhe und Sanftmütigkeit und Liebe. Ich merke, dass ich auf dem Weg der Vergebung bin und es macht mich frei. Von allem was mir nicht mehr dient und was zu mir einfach nicht mehr passt! Ich fühle mich mehr wie ich selbst.

Am liebsten würde ich jedem dieses Erlebnis weiterempfehlen, aber letztlich muss und darf jeder für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist für diese Transformation. Mich hat Ayahuasca gerufen, aber man muss auch hinhören wollen. Daher kann ich für mich sagen, dass Ayahuasca bei mir zum perfekten Zeitpunkt in mein Leben kam. Jeder einzelne wird für sich wissen, wann und ob der richtige Zeitpunkt für ihn gekommen ist.

Und die Pflanze ruft mich schon wieder. Ich weiß, dass es nicht meine letzte Zeremonie war. Es warten noch viele weiter Erkenntnisse und Erlebnisse und Befreiung und Schatten auf mich. Es gibt noch vieles in mir, das gesehen und angenommen werden darf. Und Ayahuasca hat mir die Augen geöffnet und mich gerufen mich selbst zu entdecken. Ich weiß nach der ersten Zeremonie immer noch nicht ganz genau wer ich bin und warum ich hier bin. Aber ich finde diese Antworten in mir und Mama Aya hilft mir diese Antworten zu finden. Danke danke danke!!!

Erfahrungsbericht von Manuela (November 2021): „Ein Meilenstein auf dem Weg der Transformation“

Eine Rezension zu schreiben „über Produkte“ ist mir immer leicht gefallen, sodass der Leser weiß „taugt oder taugt nicht“ , eine positiv negativ Liste, fertig. So einfach ist das hier nicht. Wer soll wann, warum, hierher kommen? Was will der Adressat nun wissen?

So eine Reise ist immer sehr subjektiv – wie ist also meine Beurteilung, Erfahrung zu verstehen? Das Retreat hat „etwas in mir ausgelöst“. Dass ich dort war, war eine unglaubliche Sinneserfahrung, eine Bereicherung. Ich habe meinen Körper gespürt, sehr stark sogar wahrnehmen können. In meinem Geist passierte auch so unglaublich viel, meinen Energiekörper habe ich wahrgenommen als ich mit anderen Menschen in Resonanz ging oder nicht – ich spürte Blockaden anderer Menschen, ich spürte meine eigenen Blockaden (wenn man an Chakren/Energiezentren denkt) – unterstützt hat mich – beim „Tiefgang“ dann schließlich eine Pflanze – aber es war nicht nur dieser eine Abend, das möchte ich betonen, es ist nicht so, wie beim Alkohol, er wirkt sobald man ihn trinkt – alles, was auf dem Retreat stattfand, in genau der Abfolge wirkte zusammen – also „alles machte etwas mit mir“, zeremonieller Ablauf, Musik, Gespräche, Ruhe – und klar, natürlich dann auch die Einnahme des Gebräus.

Die Wirkung ist sehr vielschichtig und ist in weltlichen Worten unfassbar schwer zu erklären.

Mit den Themen, die meinen innersten Kern ausmachen (die Sinnfragen, wer bin ich, was kann ich, wozu kann ich auf dieser Welt beitragen) kam ich schon vorher in Berührung, seit Jahren beschäftige ich mich mit mir selbst, als Teil des Ganzen (ich als Berufstätige, als Mutter, als ehrenamtliche Helferin, als Teil der Gesellschaft, als Demokratin, als Freigeist, als Patientin, als Heilende, als Partnerin, als Sportlerin usw. usw.und immer die Frage, was muss ich tun, damit ich anderen helfen kann, wie kann ich mich verändern, damit es mir selbst besser geht und andere auch Freude empfinden…)

Zum Ayahuasca retreat bin ich gekommen, weil es „Dinge gibt“, die so sehr in meinem Unterbewusstsein „stattfinden“, dass ich den Impuls hatte, „sie hervorzuholen“ – und ich wollte diese Themen bewusst nicht im „herkömmlichen System“ (Ärzte, Therapeuten, Psychologen) denn dort wird alles mit dem Kopf gedacht, besprochen. Wir Menschen sind mehr als nur Gehirn und Körperfunktionen. Das ist meine Überzeugung und alles kann der Mensch nicht erklären, auch wenn er das immer gerne so hätte. Da ich auch so ein Kopfmensch bin, dachte ich, schalte doch diesen mal aus und gib dich „dem Gefühl“ hin, höre auf „dein Inneres“ und kucke dann, WIE es weitergeht, es geht immer weiter…und genau so war es ja dann auch.

Was könnte also sinnvoller sein, als Riten zu benutzen, die bereits vor tausenden von Jahren von Menschen genutzt wurden. Damals gab es noch keine Schulmedizin

Und so fuhr ich also zu dem Wochenende, mit dem Impuls zur ,Aufarbeitung“ meiner Themen. Jeder Mensch hat bekanntlich „sein Päckchen“ zu tragen, in welcher Form auch immer. Ich persönlich habe mir von dem Wochenende nur erhofft, meinen Themen zu begegnen, oder diejenigen Themen klarer zu sehen, die mir bereits bekannt waren, mehr aber auch nicht.

Denn mir ist klar, wenn ich zu einen Schulmediziner ginge, kann der auch nicht gleich „mein aua wegzaubern“ oder wenn ich zu einem Psychotherapeuten gehe, verschreibt er mir auch nicht unbedingt gleich Psychopharmaka und schwupp sind meine Themen verschwunden. Heilen, „lost soul parts wiederfinden“, ganz werden, sich transformieren, ein anderer Mensch sein wollen als man gestern war, das alles dauert und da ist ganz viel eigene Arbeit erforderlich. Das, war mir klar, wird das retreat möglicherweise nicht leisten können, dass ich am Sonntag heimfahre und juhu, der ultimativemenschliche upgrade, wie beim Software download von der „nächsthöheren Version“. Wir sind halt Mensch, keine Maschine. Jeder weiß es…

Daher hatte ich zunächst „keine Erwartungen“ an das retreat – zumal ich auch selbst erst eine Dosierung dersAyahuasca Gebräu für mich finden musste, die mit meinem Körper, Geist, Seele verträglich war. Bei jedem Menschen wirkt alles unterschiedlich. Wir sind alle einzigartig. Und so habe ich mich auf die Reise eingelassen und versucht, für alles so offen wie möglich zu sein.

Kurzum: die Reise zum retreat hat sich für mich in jeder Hinsicht gelohnt und für mich bestand die Reise auch nicht „nur“ aus den 3 Tagen. Die Zeremonien, Meditationen, die gemeinsamen Essen, Zeit alleine oder miteinander, das sharing am Ende, die „Vor-/Nachsorge“ und das eigene „Nachbearbeiten“ (verdauen, ausscheiden, verinnerlichen, lösen uvm.) Tage später, waren für mich sehr besonders, eine großartige Reise im Außen und im Innen.

Während der Ayahuasca Zeremonie hatte ich „nur“ körperliche Auswirkungen, d.h. die Reinigung des Körpers mithilfe der Pflanze fand für mich hauptsächlich über Ausscheidung statt. Trotz starker Übelkeit und Kreislauf Sc hwankungen, kaltem Schweiß konnte ich mich nicht übergeben. Die Vermutung liegt nahe, dass mein Körper mir signalisierte, „ich bin für dich da, helfe dich zu entgiften“, vor 2 Jahren hatte ich eine gravierende Notfall-/Darmoperation, ich hatte ein Klinik Trauma, Schmerzen, Ängste dass ich mit 40 Jahren inkontinent bleibe. Mein Körper war damals „nicht zuverlässig“ , ich hatte unglaubliche Angst vor meinem eigenen Körper, weil er eben nicht „gehorchte“. Im retreat hatte ich erst wieder die aufkommende Angst, ob mein Körper mich wieder im Stich lassen würde, inwieweit ich mich auf ihn verlassen könnte, aber nach Einnahme von Ayahuasca hatte ich ja mental gar keine Wahl mehr musste mich „hingeben“ , musste mich dem Universum anvertrauen, wie man so sagt und so tat ich dies, in der Hoffnung, dass alles seinen Sinn hat für mich. Ich wusste, es sind Menschen da, die mir helfen würden.

Und so kann ich sagen: die Betreuung des Teams war für mich einer der wesentlichsten Bausteine des retreats. Es geht um DAS GANZE – die Pflanze ist eines und sie ist das Essentiellste am Retreat. Aber alles DRUMHERUM gehört dazu.

Um sich rundherum wohlzufühlen, sich seelisch öffnen zu können, bedarf es größtmöglicher Sensibilität der Beteiligten. Diese Achtsamkeit, ich sage es bewusst, diese „bedingungslose Liebe“ des Teams, diese konnte ich spüren!! Im Herzen, in meiner Seele, energetisch. Ich kann dies zu 300% bestätigen – wissenschaftlich beweisen kann ich gar nichts. Brauche ich aber nicht. Das Gefühl geliebt zu werden, Menschen um sich zu haben, die an meiner Heilwerdung, an meinem körperlichen Wohlergehen Interesse haben, und dies aktiv fördern, das ist für mich der Sinn des Lebens. Dafür DANKE!

Es hätte für mich kein besseres Team geben können von Anfang bis Ende der Reise. In meinen „schwersten Stunden“ war außerdem ein besonderer „(Schutz)Engel“ für mich da. Ich habe mich blind auf alle und auf mich selbst verlassen. Ich wurde gehalten und hielt mich auch selbst. Diese Reise hat mir unglaublich viel Kraft und Selbstliebe „geschenkt“. Noch jetzt schüttelt es mich, wenn ich zurückdenke. Ich möchte weiter an Kakao Zeremonien teilnehmen und Ayahuasca wird für mich wieder ein Thema sein. Hier gibt es „keinen Plan“. Wenn es Zeit ist, werde ich wieder teilnehmen.

Danke an alle Team Mitglieder! Mein Herz ist „aufgefüllt“ – ich arbeite an meinem Themen, liebevoll und geduldig.

ps, aus Unachtsamkeit/Schludrigkeit habe ich mich nicht an eure Diät Empfehlungen gehalten, nach dem retreat sorgsam mit mir umzugehen. So habe ich gleich wieder viele Tassen Kaffee getrunken oder auch Süßes gegessen, das sind alte Gewohnheiten. DAs mache ich so nicht mehr. Mein Körper hat mir auch entsprechende Signale gegeben, dass er nicht einverstanden war! 🙂

Erfahrungsbericht von Ines (Oktober 2021): „Das krasseste, mutigste und intensivste, was ich bisher gemacht habe“

Guten Morgen lieber Christian,

mir kam jetzt gerade der Impuls, meinen Bericht zu schreiben:

Mein Erfahrungsbericht mit Ayahuasca – „das krasseste, mutigste und intensivste, was ich bisher gemacht habe.“

Meine Erfahrung mit Ayahuasca hat schon vor dem eigentlichen Retreat gestartet. Nämlich in der Form, dass die Pflanze mich gerufen hat.

Im Juni/Juli wurde ich auf Ayahuasca aufmerksam. Ich habe meiner besten Freundin davon erzählt und sie meinte, ja, kennt sie, die Pflanze kommt aus Peru.

Ich hab gespürt, dass ich Ayahuasca dieses Jahr will und dafür nicht nach Peru fliegen will.

Also hab ich ohne zu wissen, was das eigentlich ist und mit mir macht, gegoogled, ob es das auch in Deutschland gibt. So bin ich auf das Retreat von Christian aufmerksam geworden.

Ich hab mich nicht informiert sondern geschaut, wann das stattfindet: 01.-03.10.2021 und hab das dann gleich mal in meinen Kalender im iPhone notiert; ohne zu buchen.

Dann hab ich das vergessen.

3 Wochen vor dem Retreat ist mir dann aufgefallen, dass ich das in meinen Kalender eingetragen hatte.

Dann hab ich mit mir selbst das Commitment geschlossen: „Wenn 3 Wochen vor dem Retreat noch ein Platz frei ist, dann buche ich das.“

Gesagt getan – ich habs gebucht…zu dem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht, was mich erwartet.

Bis ich dann meiner anderen besten Freundin davon erzählt habe, die hat dann gegoogled und mir mal erzählt, was mich grob erwarten kann.

Ich dachte: „Ja, wird schon passen ich wurde ja von der Pflanze gerufen. Also ich zieh das jetzt durch.“

Wir wurden dann alle in eine Telegram-Gruppe aufgenommen, damit wir uns im Vorfeld (ca. 20 TeilnehmerInnen) schon mal kennenlernen…das war sehr gut.

Gleichzeitig hab ich das zum Anlass genommen, mal zu schauen, was mich auf dem Retreat überhaupt erwartet und hab mir den Zeitplan des Retreats durchgelesen…danach hab ich nur gedacht „Mist, was mache ich dort?“…so mitten in der Nacht Ayahuasca; so wenig zu essen; ohje und die Erfahrungsberichte…hab ich eigentlich den Verstand verloren mich dort anzumelden?!“..das waren so Gedanken, die mir hochgekommen sind. Egal: Ich wurde gerufen von der Pflanze.

Also bin ich da dann hin.

Die Ankunft war einladend und man hat schon diese besondere Energie in dem Haus gespürt.

Für mich war von Anfang an klar, dass, wenn ich das mache, dann komplett Social Detox. Also hab ich mein Handy bei Ankunft in Flugmodus und erst am Sonntagnachmittag kurz vor Abfahrt wieder aus dem Spind rausgeholt; das war die BESTE Entscheidung und kann ich nur jedem empfehlen (vorher natürlich alle sozialen Kontakte informieren, dass die sich keine Sorgen machen).

So dann war ich da und wir sollten alle unsere Intention sagen, warum wir hier sind.

Bei mir war das relativ kurz: „Ich wurde gerufen und will weiter gehen, weitere Wunder im Leben von Kids und Teens und in meinem eigenen Leben kreieren.“

(Anmerkung: Ich bin Kinder- und Lerncoach; wobei ich unter „Lernen“ lebenslanges Lernen verstehe; über die Schule hinaus).

Dann war die Kakao-Zeremonie; Kakao war lecker; Zeremonie weiß ich nichts; ich bin eingeschlafen. 😃

(Anmerkung: Ich habe im Zeremonie-Raum übernachtet und es war super; auch hier totale Komfortzonenerweiterung, weil ich und Matratzenlager; das war früher auf Kinder-Geburtstagen aber nicht mit 33 Jahren – aber auch das kann ich jedem nur empfehlen; die Matratzen und Decken sowie Kissen sind super bequem)

Nächster Tag; Vorbereitung Ayahuasca…und ab da wurde ich schon nervös.

Zumal ich dann wusste, dass das Ziel der Pflanze ist, dass ich mich übergebe. (Ich hab mich als Kind das letzte Mal übergeben; seitdem nicht mehr, weil ich es maximal eklig finde).

Ich dachte: „Ja, ich kann mir ja manifestieren, dass ich mich nicht übergeben muss.“

Gleichzeitig wirkt die Pflanze erst so richtig tief anscheinend, wenn man sich übergibt..also irgendwie wollte ich ja auch die Tiefenreinigung mitnehmen….

Egal die Situation am Samstagabend (also direkt vor der Zeremonie) war awkward: Normalerweise bereite ich mich Samstagabends nicht aufs Übergeben vor…und die Gespräche, die ich führe handeln auch nicht davon 😃 naja…gleichzeitig haben mir die Gespräche mit Einzelnen super geholfen..einer hat zu mir gesagt: „Komm wir lassen jetzt unser altes Leben sterben und gebären uns selbst neu, und du schaffst das.“

Und dann kam es mir: „Ich hatte im Juni/Juli aufgeschrieben: „Um mein neues Leben zu leben, muss ich mein altes Leben loslassen.“ MAGIC

Also gut, ich hab mich auf den Prozess eingelassen…Ich hab 1 Drink genommen, 2 Drinks…nichts gemerkt…beim 3. Drink hab ich dann bisschen was gemerkt..eine andere hat noch einen 4. Drink genommen und da hab ich in meinem Körper gemerkt, ne den brauche ich nicht.

Dann hat sich erstmal alles gedreht (wie früher nach einer Faschings-Party, wenn man etwas zu viel getrunken hat). Da kam mir der Impuls: „Deine Schwingung wird gerade erhöht und du wirst neu ausgerichtet.“..und irgendwie auch die von anderen Menschen..zumindest hab ich das gespürt…Ich dachte: „Super, funktioniert auch ohne Übergeben.“ Tja, falsch gedacht….dann ging es los…und es war furchtbar. Ich wollte nur noch sterben. Ich hab mich so schwach gefühlt, wie noch nie in meinem Leben. Und ich kann gar nicht in Worte ausdrücken WIE DANKBAR ich Christian und dem gesamten Team bin, dass sie mich so durch den Prozess begleitet haben.

Was mir geholfen hat: „Ich bin gekommen, um zu bleiben. Ich habe hier eine Aufgabe auf diesem Planeten. Die Energie meiner Freunde, die wussten, was ich da mache und ich gespürt hab, dass die an mich denken. Ich wurde von dieser Pflanze gerufen. Es ist eine Heilpflanze, das heißt, die zeigt mir nur das und bringt mich auch nur so weit, wie ich es ertragen kann.“

Krass war auch: Ein Lied hat mir besonders gefallen „Cuatro Vientos“ und eine Woche nach dem Retreat fällt mir auf, dass ich das in meiner Spotify-Playlist hatte und schon kannte..also die Pflanze macht ihre Arbeit auch vorher. Der Rest der Musik hat mich teilweise echt genervt…aber auch das ist Teil des Prozesses…die Musik als unangenehm zu empfinden…

Mein eigentlicher Prozess hat zeitlich relativ spät begonnen. Andere haben sich bereits 20 min nach dem ersten Drink übergeben. Bei mir war es, so wurde mir am Sonntag gesagt, 4 Uhr nachts.

Demnach war ich am Sonntag super schwach. Ich war wütend auf mich, weil ich dachte, „Wann hört das endlich auf. Warum hab ich das überhaupt gemacht?!“ und ich hatte auch Angst, dass das gar nicht mehr aufhört….

Das Sharing hab ich deshalb nur so am Rande mitbekommen.

Ich musste mehrmals rausgehen…mir haben dann die Worte von Christian sehr geholfen: „Ines, bei mir war das genauso und jetzt hab ich ein Retreat gegründet damit.“ Joel meinte nur: „Ines, du bist sehr stark, gib deinem Körper die Zeit und vertraue.“ Das hab ich gemacht und irgendwann hab ich einfach nur geweint..und das war so reinigend und heilsam…nicht krampfhaft. Die Tränen sind einfach geflossen und es war wundervoll…und ich wurde dabei gehalten von wundervollen Menschen.

Und deshalb gehen ebenfalls besondere Dankeschön an: Zwei wunderbare Männer, die mich gehalten und durch den Prozesse getragen haben (am Abend davor, am Sonntag und sogar noch im Zug)

Und meine 2 Freundinnen, die ich hier kennengelernt habe und mich ebenfalls durch den Prozess getragen und gehalten haben und mit denen ich immer noch nahezu täglich im Austausch bin. 😊

An- und Abreise war bei mir mit dem Zug. Ich hätte Sonntag nicht Autofahren können. Wäre ich Auto gefahren, dann wäre ich eine Nacht länger geblieben (das wurde ich auch gefragt von Christian und dem gesamten Team). Da habe ich gemerkt, dass ich hier genau richtig war – hier steht Vor- und Nachsorge mit auf dem Programm..und auch jetzt sind wir in regelmäßigem Austausch…manchmal wirkt die Pflanze erst viel später und Monate später kommen noch Erkenntnisse.

Am Sonntagabend hab ich das erste Mal, dann mittlerweile ausgehungert, in Stuttgart was gegessen (davor wollte und konnte ich nichts essen): Butterbrezel, Berliner und Schoko-Donut. Das tat gut und ich hab’s in mir behalten.

Auch da dachte ich mir, wenn ich Lust drauf hab, dann wird das auch passen (war als Kind ja auch schon so, wenn es mir schlecht war.)

Meine Entscheidung am Sonntag-Abend: „Ok, ich war mutig, hab losgelassen, aber so mies, wie es mir ging – NIE WIEDER Ayahuasca! Von Energie der Neugeburt hab ich noch nichts gemerkt gehabt.

Zu der einen Freundin hab ich gesagt: „Ok, wenn es das gebraucht hat, dass wir uns kennenlernen (hat sich angefühlt, als würden wir uns ewig kennen), dann hatte es immerhin diesen Sinn.“

Montag hatte ich mir freigenommen und auch das kann ich jedem nur empfehlen, weil da wirkt die Pflanze noch nach…und auch Tage später noch…aber hier eben besonders intensiv.

Am Montagmorgen hab ich mich immer noch schwach gefühlt…und gleichzeitig so sicher, stabil und offen wie noch nie. Als hätte ich wie ein Käfig um mich herum aufgebrochen.

Es war einfach nur MAGISCH und jetzt 2 Wochen nach dem Retreat: ES IST UNBESCHREIBLICH SCHÖN!

Mir geht es so gut wie noch nie in meinem Leben! Ich hab noch mehr Energie…alles sprudelt so durch mich durch. Ich erlebe das Leben intensiver…und ganz ehrlich: Mir ging es davor schon echt super – aber das ist next level! 😊

Dass ich so eine Erfüllung und so viel Liebe mir selbst gegenüber spüren kann, hätte ich nie für möglich gehalten.

Also in Summe: Es war die krasseste, intensivste und verrückteste Erfahrung, die ich gemacht habe. Gleichzeitig bin ich dankbar, dass diese Pflanze mich gerufen hat, weil ich hab wundervolle Menschen kennengelernt und ich hab mich selbst vermutlich so weit nach vorne katapultiert, wie es ohne Pflanze vielleicht auch geklappt hätte – aber nicht so schnell und intensiv.

Kann ich Ayahuasca weiterempfehlen?: Das muss und darf jeder für sich selbst entscheiden. Bei mir war es so, dass ich ja gar nicht anders konnte, als dorthin zu gehen; Ayahuasca hat mich gerufen. Daher kann ich für mich sagen, dass Ayahuasca bei mir zum perfekten Zeitpunkt mit den perfekten Menschen in mein Leben kam.

Kann ich das Retreat weiterempfehlen?: Aus tiefstem Herzen – JA!

Würde ich es nochmal machen?: Das kann ich jetzt noch nicht sagen, weil ich das Gefühl habe, dass die Pflanze noch wirkt oder sie mich dazu gebracht hat ohne sie zu wirken. Let’s see.

Ich wäre auf jeden Fall offener dafür als am Sonntag nach dem Retreat.

Erfahrungsbericht von Pun (August 2021): „Eine heilende Erfahrung, die ich nie vergessen werde“

Am letzten Wochenende im August 2021 habe ich an einem Ayahuasca-Retreat teilgenommen. Es ist eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.

In der Nacht der Zeremonie, nachdem ich das erste Glas getrunken hatte, gab es keine Wirkung. Aber der Geschmack war so ähnlich wie die chinesische Medizin, die ich als Kind getrunken habe. Nach 1,5 Stunden trank ich das zweite Glas. Nach dem 2. Glas hatte ich das Gefühl, dass die Körpertemperatur ein wenig höher war, aber immer noch keine Wirkung. Also habe ich das 3. Glas getrunken, und dann kam alles.

Ich musste mich immer wieder heftig übergeben und fing an, all die verdrängten Kindheitserinnerungen zu sehen. Einige waren sehr gute Erinnerungen, wie ich geliebt und umsorgt wurde. Andere waren schlechte Erinnerungen, Scham, Angst, Missbrauch durch meine geisteskranke Mutter (die sich 2004 umbrachte). Es scheint mir, dass Ayahuasca ein Bewusstsein hat, sie wollte meine Seele und meinen Körper reinigen und den ganzen Schmerz (von meinem Entwicklungstrauma) so weit wie möglich herausnehmen. Ich spürte während des Erbrechens eine Menge körperlicher und emotionaler Schmerzen, sie sagte mir, dass ich durch all diese Prozesse gehen müsse. Nach einiger Zeit tauchten die letzten Erinnerungen auf – ich sah mich selbst im Mutterleib meiner Mutter, ich fühlte mich dort so sicher und geborgen. In diesem Moment wusste ich, dass ich geboren wurde, um geliebt zu werden, nicht um gehasst zu werden. Nachdem ich 1-2 Minuten dort verbracht hatte, wurde ich in eine spirituelle Dimension versetzt, in der ich vor meiner Empfängnis war. Dort sah ich Gott, und ich führte ein Gespräch mit ihm darüber, warum ich in dieses Leben komme und so viel leide. Ich habe geweint. Für mich war der ganze Prozess fast wie eine Nahtoderfahrung.

Ich hatte auch starke Visionen. Ich hörte die Musik von Björk, die außerhalb des Zeremonienraums spielte. Zuerst dachte ich, alle würden sie hören, aber es stellte sich heraus, dass es nur ich war. Es ist diese Musik: „Alles ist voller Liebe“.

Die Wirkung auf mich war super stark, die Zeremonie begann um 21 Uhr, und ich musste mich bis 5 Uhr morgens übergeben. Am nächsten Morgen konnte ich immer noch nicht stabil gehen, während alle anderen Teilnehmer mehr oder weniger nach 2 Uhr morgens wieder „normal“ waren. Ich denke, die Wirkung ist proportional zum Grad meines Traumas. Ich habe über Nacht 1-2 kg abgenommen. Ich bin auch den Teammitgliedern Mary und Leire sehr dankbar, die die ganze Zeit neben mir saßen und sich um mich kümmerten, so dass ich die ganze Erfahrung überleben konnte.

Nachdem alles vorbei ist, fühle ich mich mehr mit der bedingungslosen Liebe verbunden und komme mehr zur Ruhe, wo ich bin. Meine Kindheit war insgesamt gar nicht so schlimm, wie ich mich jetzt erinnere. Ich fange an, weniger zu fragen „warum ich?“, sondern konzentriere mich mehr darauf, was ich auf meinem Heilungsweg am besten tun kann. Ich würde gerne nächstes Jahr wieder an diesem Retreat teilnehmen.

Erfahrungsbericht von Anja (September 2021): „Eines der schönsten Wochenenden

Ich schwärme immer noch von dem Wochenende, welches von Anfang bis Ende so erfüllend war. Für mich war es schon toll und besonders, so viele liebevolle und ehrliche Menschen zu treffen. Aber das ganze Drumherum hat es perfekt gemacht. Das Haus hatte für mich eine sehr gute Aura, es fühlte sich schon nach ganz kurzer Zeit wie Nach-Hause-Kommen an.

Die Kakao Zeremonie hat bei mir das Herz noch mehr aktiviert und geöffnet, und mir hat er auch sehr gut geschmeckt. Der erste Abend war sehr angenehm zum „runter“ kommen und um sich zu erden. Ich war schon etwas aufgeregt, danach war ich vollkommen in meiner Mitte.

Am nächsten Abend dann die Aya-Zeremonie. Es war wirklich mystisch, aber ich bin mir sehr sicher und geborgen vorgekommen. Bei Fragen oder Hilfsgesuchen sind Mary und Christian sofort da. Die wirklich atemberaubende Musik von Joel ist fast noch wichtiger als die Pflanze, so war mein Eindruck. Auch hier spürt man ganz genau, was er macht, und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich kann es nur jedem empfehlen, der noch zweifelt. Ich empfand es als sehr lohnend.

Ich persönlich hatte an dem Tag keine Vision oder Ähnliches, aber es verändert sich grade so viel nach dem Wochenende. Es öffnen sich Türen, Ansichten und Gefühle festigen sich. Ich habe den Eindruck, dass ich jetzt fester im Leben steh als vor der Zeremonie.

Ich bin allen (auch allen Teilnehmern) sehr dankbar, ich kann jetzt schon sagen, das es mein Leben verändert hat. Wie schön, dass ich Euch alle kennenlernen durfte :-*

Erfahrungsbericht von Marco (August 2021): „Die Pflanze weiß, was du brauchst

Lass alle Erwartungen los. Es wird ohnehin anders als du denkst, es wird tiefer, größer, konfrontativer als du dir vorstellen kannst – wenn du es dir vorstellen könntest, bräuchtest du die Erfahrung nicht.

Für mich war es aufschlussreicher und nachhaltiger als ich für möglich gehalten hätte: Der Kakao am ersten Abend ließ mich fliegen, das Ayahuasca am zweiten Abend ließ mich abstürzen (auf eine gute Art, die ich dringend gebraucht habe). Es war eine Erfahrung, die mir Demut und Hingabe beigebracht hat und es war genau die Erfahrung, die ich gebraucht habe, um zu verstehen, was es bedeutet, das Ego loszulassen, jede Kontrolle loszulassen, sich ganz hinzugeben und ohne Widerstand das Leben so zu lieben, wie es wirklich ist – in ständigem Wandel und wohlwollend. Die Pflanze(n) haben mir die Gesichter meiner Ängste gezeigt, mit denen ich mich nicht genug auseinandersetze, mir meine Schwächen gezeigt (u.a. Kontrollsucht, kindliches starkes Ego, mangelndes Vertrauen in Menschen/ ins Universum). So denke ich, dass die Pflanze jedem exakt die Erfahrung beschert, die er/sie gerade braucht.

Der wichtigste Teil des Wochenendes waren jedoch die Menschen, zu einigen wird man lange Kontakt pflegen. Diese Menschen zu treffen hat mir gezeigt, dass dieser spirituelle Weg es Wert ist, gegangen zu werden, kaum sonst habe ich in so kurzer Zeit mit so vielen unterschiedlichen Menschen so interessante Gespräche geführt, so viel über mich und das Menschsein gelernt. Und mir wurde auch klar, dass ich mich nicht zu sehr sorgen brauche, welche Teile oder Personen meines sonstigen Alltags ich womöglich gehen lassen muss.

Danke Christian, Mary, Lorena, Joel.

Erfahrungsbericht von Giorgo (August 2021): „Vorgedrungen zu meinem Kern

Wie die Jungfrau zum Kinde, so bin ich zum Ayahuasca Retreat gekommen. Über eine Trauma-Dokumentation. Allgemeiner Einblick 2 Minuten.

Ich wusste gar nichts. Hatte keine Erwartungen. Einzig getrieben von meinem Lebenssinn, mich von meinen ganzen Beschränkungen, Glaubensmustern und Prägungen zu befreien und zu meinem Wesenskern vorzudringen. Und ich kann jetzt schon sagen, diese Reise hat sich gelohnt.

Es war keine Reise, wie ich mir das vorstelle, wenn ich das Wort „Reise“ höre. In meinem Kopf waren Bilder von sanfter Meditation begleitet von Engelsmusik und visuellen Reisen. Aber es kam anders! Bei mir war es alles andere als sanft. Verbunden mit körperlichen und seelischen Schmerz, der gefühlt eine Ewigkeit lang dauerte.

Doch am Ende hat es sich richtig gelohnt. Diese Reise hat mich tatsächlich in meinen Kern geführt. Dort konnte ich einiges körperlich und seelisch erfahren. Diese Reise hat mich geöffnet, mich weicher gemacht. Mein Herz geöffnet. Ich habe viel geweint. Ja, ich weine sogar danach im Alltag. Diese Erfahrung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wer sich auf den Weg in sein Inneres machen möchte, der ist bei Ayahuasca genau richtig.

Und wenn Du ein familiäres Umfeld dafür willst, mit Menschen, die sich um Dich kümmern, dann bist Du bei Christian und Mary genau richtig.

Ich wünsche auch Euch eine tiefe Reise und viele Erkenntnisse.

Danke Christian, Danke Mary, Lorena und Joel.

Erfahrungsbericht von Andrea (August 2021): „Die Zeremonie war für mich ein Einblick in mein tiefstes Inneres

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…

Ich habe so viele liebe Seelen kennengelernt und habe das ganze Wochenende voll und ganz ich selbst sein können.

Die Ayahuasca-Zeremonie war für mich eine totale Konfrontation mit meiner eigenen Dunkelheit. Ich durfte Gefühle spüren und zulassen, die ich mir immer verwehrt hatte. Die meiste Zeit in meinem Leben fühlte ich mich selbst schuldig und schwach im Hinblick auf die Situationen, in denen meine körperlichen und emotionalen Grenzen überschritten wurden. Ich durfte in der Zeremonie lernen, dass mein inneres Kind nicht nur aufgrund der Menschen, die mich verletzten und missbrauchten, so leidet. Nein, gerade Ich selbst füge meinem inneren Kind so viel Leid zu. Ich selbst befahl meinem inneren Kind, immer wieder weiter herunterzuschlucken. Während meiner Reise schrie mich mein inneres Kind an und war so unendlich wütend. Ich habe all die Wut gefühlt, auf mich selbst und andere, die ich mir nie erlaubt hatte. Mein inneres Kind musste wortwörtlich nicht mehr runterschlucken. Ich habe Joels Präsenz die ganze Zeit über gefühlt. Ihn während dieser Reise dabei zu haben, war unendlich hilfreich. Als ich später in der Nacht aufgewacht bin, konnte ich nicht anders als loszuweinen. Ich war so stolz auf mich selbst und so dankbar, diese unterdrückten intensiven und schweren Gefühle gespürt zu haben. Mein inneres Kind hatte endlich wieder eine Stimme.

Auch an das Sharing am Tag danach denke ich oft. Es war in jeder Hinsicht heilsam.

Danke <3

Erfahrungsbericht von Isabelle (Juli 2021): „Loslassen

Ich kann meine Dankbarkeit und mein Glück kaum in Worte fassen. Es hat seit dem Wochenende in mir und dann auch in meinem außen eine Transformation stattgefunden, die ich so niemals gesehen oder erwartet hätte. Ich liebe meine (Lebens)Reise wieder, mit allen Höhen und Tiefen – und konnte eine Balance zwischen dem, was mein Schatten nahm, und dem, was mein Licht geben kann, gefunden.

Ich bin euch so dankbar. Dieses Gefühl ist so wunderschön. Mehr davon! Mehr loslassen, mehr Glück, Kohäsion, Synchronität, Transformation, Heilung, Vergebung, Erleichterung und Liebe!

Danke und ganz viel Umarmung

Erfahrungsbericht von Vero (Juli 2021): „So viel Liebe und positive Energie ❤️“

Bevor ich meine Reise hier antrat, wollte ich auf meinen Körper und meine Seele hören um zu schauen, ob ich auch zu 100% bereit für dieses neue Abenteuer war. Ich erhielte so viele Zeichen, dass ich realisierte, dass der Zeitpunkt für diese Zeremonie genau richtig war.

Die Tage mit dem gesamten Team und allen anderen war unbeschreiblich schön. Man spürte bereits zu Beginn eine so starke, liebevolle und positive Energie, dass mich das bereits sehr gerührt hatte. Auch nach der ganzen Erfahrung mit der Pflanze spüre ich, dass wir alle so viel mehr verbunden miteinander sind und wir alle eins sind.

Außerdem erhielt ich direkt paar Tage nach der Zeremonie unendliche Zeichen vom Universum, die mich auf den richtigen Weg bringen. So viele tolle Dinge geschehen seitdem! Ich glaube ein Außenstehender würde mir alles gar nicht glauben, was mir an Wunder passieren. Ich bin so unendlich dankbar! Fühlt euch alle ganz arg gedrückt. ❤❤❤❤

Ich würde mich sehr freuen eines Tages wieder alle wunderbaren Seelen zu sehen. ☀

Erfahrungsbericht von Erhan (Juni 2021): Für mich war es ein Transformationsprozess

Die Anstrengung und Anspannung der kompletten Woche ließ nach, als ich rechts in den Viehdrift einbog und das Retreat Haus sah. Es war dort meine zweite Ankunft. 5 Wochen zuvor hatte ich mit gemischten Gefühlen das Haus betreten und es mit noch gemischteren an dem Sonntag verlassen. Jetzt war es ein angenehmes, fast schon familiäres Gefühl, durch die Tür zu gehen und bekannte Gesichter zu sehen. Obwohl ich Aneta, Christian, Mary, Joel, Hans uns Patrick 5 Wochen lang nicht gesehen und gehört habe, erfüllte es mein Herz mit Wärme, sie zu sehen und zu umarmen. Ich konnte mit allen Sinnen wahrnehmen, dass sie das Gleiche fühlten.

Alte Gewohnheiten

Nach dem Einräumen der Taschen in die Spinde „reservierte“ ich meine Matratze im Zeremonieraum. Hinten links. Wie beim letzten Mal. Einige Sekunden blieb ich vor der Matratze stehen. Schaute sie mir an. Da ich den Ablauf des Wochenendes vom Retreat davor kannte, war es für mich nicht nur eine gewöhnliche Matratze. Es war ein Schiff, das auf seinen Kapitän wartete, um in einen weiten, ungewissen Ozean aufzubrechen. Wenn man dieses Schiff betritt und den Anker löst, wird es dich durch ein Meer der Gefühle treiben. Das wusste ich. „Auf diesem Schiff wirst Du fühlen, leiden, lachen, weinen, abtauchen, um wieder aufzusteigen und aufsteigen, um mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen zu landen“, dachte ich mir.

Das Zusammentreffen

Mit der Zeit waren fast alle Teilnehmer angekommen und man hatte Zeit, sich mit einigen im Garten zu unterhalten. Das Wetter spielte am gesamten Wochenende mit. Das Leuchten und die Wärme der Sonne spiegelten, im Nachhinein gesehen, das gesamte Wochenende mit all seinen Teilnehmern wider.
Danach ging es für alle ins Haus zur ersten gemeinsamen Mediation und zur Kennenlernrunde. Vielen konnte man die Anspannung im Gesicht ablesen. Die Gedanken, die in mir hochkamen, als ich vor meiner Matratze stand, hatten fast alle in diesem Moment. „Der Aufbruch in einen Ozean, mit der Ungewissheit, was einen erwartet.“ Das wusste ich. Das sah ich und das spürte ich. Die gemeinsame, geführte Mediation war wieder sehr intensiv (The eye of the storm). In diesen Minuten existierte weder Zeit noch Raum. Ich war allein. Niemand war in dem Raum. Nur ich. Das war das erste „Runterkommen“ nach einer anstrengenden Woche.
Nachdem die Teilnehmer langsam ihre Augen öffneten und zu sich kamen, strahlten alle eine angenehme Entspannung aus. Die Veranstalter (ich nenne bewusst keinen Namen, da ich nicht weiß, wessen Idee das war) haben diese erste Meditation sehr gut platziert, da es für mich die Basis des gesamten Wochenendes ist/war.

Erste Eindrücke und Inspirationen

In der Kennenlernrunde hat jeder einige Sätze über sich erzählt. Wer man ist, woher man kommt, was die Intention für das Wochenende und was die größte Freude im Leben ist. Für mich sind Kennenlernrunden generell sehr interessant. In diesem Fall waren es mehr als zwei Dutzend wildfremde Menschen, die in einer Runde saßen und bereit waren, sich zu öffnen. Jeder Einzelne ist ein Buch mit einer so individuellen Geschichte, die es kein zweites Mal gibt und dieses Buch öffnet sich und liest einige Zeilen, vielleicht auch einen kleinen Absatz aus sich selbst vor. Man bekommt einen winzig kleinen Einblick in die tiefe Welt eines anderen. Nachdem die Runde zu Ende war, ist mir eine Sache klar geworden: hier spielte nichts eine Rolle. Kein Alter, kein Geschlecht, keine Hautfarbe, keine Nationalität, keine Sprache. Hier saßen keine materiellen Körper zusammen. Das waren alles Seelen, die auf der Suche waren. Jede Seele hat seinen eigenen Weg und jeder Weg wirft seine eigenen Fragen auf.
In dieser Kennenlernrunde erhielt ich meine ersten Inspirationen und Lektionen, von denen ich einige in mein Leben integrieren möchte und werde. Danke Gülay.

Kakao-Zeremonie

Am Abend versammelten wir uns im Zeremonieraum, wo es sich jeder auf seinem zuvor reservierten Platz gemütlich machte. Joel hatte seine Instrumente bereits aufgebaut und bereitgestellt. Hans (im Glück) saß, wie beim letzten Mal auch, zu Joels Rechten. Es war damals ein unbeschreibliches Gefühl ihn zu beobachten, wie er sich im Einklang mit der Musik in einen Zustand des Flows versetzen konnte. Die Musik wurde zu Hans und Hans wurde zur Musik. Auf diesen Anblick freute ich mich.

Aneta und Mary schenkten den Kakao ein und jeder Teilnehmer konnte seine Tasse abholen. Der Kakao wurde zeremoniell und in voller Dankbarkeit an die Pflanze übergeben und entgegengenommen. Nach einigen Momenten der Stille und des in sich Gehens tranken wir alle zusammen das bittere, ungewöhnlich schmeckende Getränk. Ich kannte den Geschmack vom letzten Mal. Noch nie zuvor hatte ich reinen, hochdosierten Kakao getrunken. Die Geschmacksknospen waren gewöhnt an die mit Industriezucker vollgepumpte Variante, die, wie Christian das so schön formulierte, mit Industriemilch gestreckt wird. Dieser Geschmack war der Geschmack der Reinheit. Eine Reinheit, die ich in meinem Alltag in dieser Form nicht kannte. Ich habe versucht jedem Schluck des Getränks meine volle Aufmerksamkeit und mein volles Bewusstsein zu schenken. Bei jedem Schluck habe ich mir vorgestellt, wie der bittere Geschmack über die Sinneszellen der Geschmacksknospen in Form eines Signals an das Gehirn weitergeleitet wird und wie das Gehirn dieses Signal decodiert und mir mitteilt, dass da soeben etwas Bitteres auf meinem Zungenrücken getanzt hat. Es wurde philosophisch. Wer war ich? Wer nahm den Geschmack wahr? Konnte meine Seele schmecken? Was war Geschmack? Welche Rolle spielte der Verstand, der sich aus meinen Erfahrungen nährte? Existierte Geschmack wirklich? Was ist Existenz? Welche Funktion hatte Existenz, wenn es darum ging, dass Botenstoffe elektrische Impulse auslösen, wodurch Nervenzellen dem Gehirn mitteilen, wie etwas schmeckt? Solche und andere Gedanken kreisten durch meinen Kopf, bis mich Joels Musik abholte. Ich nenne es Musik, weil ich kein anderes Wort kenne, das das beschreiben könnte, was dieser Mann mit seinen Instrumenten zaubert. Im türkischen heißt Musik = müzik. Es gibt auch das Wort Ezgi. Das bedeutet so viel wie: eine Tonreihe, die bestimmten Regeln unterliegt und im Ohr einen angenehmen Klang hervorruft. Dann gibt es noch das Wort nağme = ein wunderschöner und harmonischer Klang. Das alles beschreibt Joels Musik. Hans hatte einen sehr interessanten Ansatz, als er sagte: „Erst ist da ein Gefühl, ein Gedanke. Dieses Gefühl erzeugt einen Klang. Mehrere Klänge erzeugen eine Melodie. Die Melodie vergeht, es bleibt die Emotion.“ Ich sage dazu: „Es war nicht Joels Musik, die wir hörten. Es war Joels Seele, die zu uns sprach“.

Die Vorbereitung

Am nächsten Morgen wachte ich gegen 9 Uhr auf. 5 Stunden hatte ich am Stück geschlafen. Ununterbrochen. Das war ungewöhnlich. Ich fühlte mich gut.
Zum Frühstück gab es Haferbrei. Mit genug Zimt und diversen Sirupsorten bekommt man das sogar ganz gut runter.
Ausgeschlafen und gut gestärkt verbrachte ich die freie Zeit im Garten bei tollstem Sonnenschein. Einige machten es sich auf den Sonnenliegen gemütlich, andere wiederum saßen in entspannter Runde bei einer Tasse Tee in den eingerichteten Sitzecken und plauderten, manch einer meditierte, ein anderer machte Yoga oder lag einfach nur auf der Wiese, um die warmen Sonnenstrahlen in die Zellen eindringen zu lassen. Es waren nicht alle im Garten. Ich vermutete, dass einige den naheliegenden Wald für einen Spaziergang aufgesucht hatten. Das hatte ich beim letzten Mal auch gemacht. Im Garten konnte man im Mai-Retreat nicht sitzen. Es war nass und kühl.

Ich saß mit dem Gesicht zur Sonne, hatte meine Beine ausgestreckt, trank meinen Yogi-Tee und war vertieft in tiefgründige Zeilen von Eckhart Tolle. Irgendwann kam Hans zu mir. Mit seinem freundlich markanten Blick schaute er mich an und fragte: „Warum bist Du so unter Strom?“
Das Gespräch, dass auf diese Einleitung folgte war tiefgründiger als Tolle’s Gedanken. Hans ist jemand, dem man sich öffnen kann. Ein Freund, ein Vater, ein Onkel, ein Mentor. Seine Art zuzuhören, zu interpretieren und die Dinge objektiv zu bewerten ist einmalig. Er hat mir durch dieses Gespräch die Möglichkeit gegeben, Dinge aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Es machte Sinn. Es war so einfach. Ich habe viele Bücher gelesen, viele Seminare besucht. Diese Unterhaltung bereicherte mich mehr als alle Bücher und Seminare zusammen.  Hans strahlt eine enorme Ruhe und Kraft aus. Seine Lebenserfahrung spiegelt sich in seiner Eloquenz und seinem ruhigen Wesen wieder. Er ist ein Dieter Lange Typ. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, solch einen Menschen kennengelernt zu haben.

Die Eye-Challenge

Nach einer kurzen Meditationsrunde im Garten, in der alle Teilnehmer Hand in Hand einen Kreis bildeten, startete die Eye-Challenge. Eine Übung, bei der man sich für zwei Minuten ununterbrochen in die Augen schauen musste. 22 Teilnehmer. Jeder gegen jeden. Über 40 Minuten Augenkontakt. Harte Kost.
Diese Challenge war schon bei meinem ersten Retreat eines der Highlights des gesamten Wochenendes. Auch dieses Mal sollte es so sein.
In Gesprächen schaut man einem in die Augen. In der Psychologie redet man von Unsicherheit, wenn eine Person einer anderen, während eines Gesprächs nicht direkt in die Augen schauen kann und seinen Blick abwendet.
Das hier war was anderes. Es war kein Gespräch, kein Dialog, kein „schau mir in die Augen Kleines“. Es war eine kosmische Verbindung zweier Seelen. Nicht umsonst sagt man, dass die Augen der Spiegel der Seele sind. Seien wir mal ehrlich. Wann schauen sich 2 Menschen im Alltag bewusst 2 Minuten lang intensiv in die Augen.
Die Challenge fiel einigen Teilnehmer sehr schwer. Sowohl im Mai, als auch jetzt gab es welche, die abbrechen mussten.
Diese Übung empfand ich auch dieses Mal als sehr intensiv. Wie im Mai, habe ich auch dieses Mal in vielen Augen mich selbst gesehen. Teilweise habe ich meine eigenen Gesichtszüge in den Gesichtern anderer gesehen und habe erkannt, wie ähnlich sich alle doch waren.
Ich schätze mich nicht als einen feinfühligen Menschen ein, aber während dieser Übung hatte ich das Gefühl, in die Seelen der Menschen hineinzuschauen. Ich habe Kraft gespürt, Liebe, Unsicherheit, Angst. Manche hatten eine enorme Vibration, die sich vor meinen Augen klar und deutlich zeigte.
Bei einigen flossen Tränen. Auch bei mir… als ich meiner Nichte, die mit 18 Jahren bei diesem Retreat teilnahm, in die Augen schaute. Wir hatten so viel Zeit miteinander verbracht. Sie ist in meinen Armen groß geworden. Wir haben uns stundenlang über die banalsten und gleichzeitig tiefgründigsten Themen unterhalten: Heisenbergesche Unschärferelation, Quantenverschränkung, Gesetze in der subatomaren Welt, Kunst, Kultur, Musik, Familie, Freunde, die unendlichen Tiefen des Mikro- und Makrokosmos, Sinn und Unsinn des Lebens, uvm. In diesem Moment aber, als ich ihr in die Augen schaute, erkannte ich etwas. Etwas, wozu ich in den letzten 18 Jahren nicht in der Lage war, es zu sehen. Dann brach ich in Tränen aus. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so geweint habe.
Ich muss zugeben, nachdem es vorbei war, fühlte ich mich platt und ausgelaugt.

EFT (Emotionale Freedom Technique)

Nach dem gemeinsamen Essen versammelten wir uns erneut im Zeremonieraum und Aneta zeigte uns die Prinzipien der Klopftechnik (EFT). Ich rate jedem, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich hatte meine ersten Erfahrungen mit EFT in 2016 mit einem Coach aus Wiesbaden. Auch wenn es mir damals am Anfang wie Humbug erschien, erkannte ich recht schnell die Tiefenwirkung dieser unglaublichen Methode. Im Prinzip geht es darum, dass es zu Blockaden im Fluss der Lebensenergie (Chi) kommen kann. Diese Lebensenergie fließt durch Bahnen, den sogenannten Meridianen. In der TCM sagt man, dass Krankheiten, Ängste und negative Glaubensmuster durch diese Blockaden ausgelöst werden.
Aneta zeigte uns mit ihrer einzigartig ruhigen Art, wie diese Technik umzusetzen ist.

Ayahuasca

Nach einer zweistündigen Ruhephase war es so weit. Jeder nahm gespannt seinen Platz auf dem Schiff… der Matratze ein. Die Medizin, die fast den ganzen Tag lang gekocht und zubereitet wurde, stand in Flaschen abgefüllt auf dem Boden vor Joels Sitzplatz. Nach einer kurzen Einführung und der Beantwortung einiger Fragen war es an der Zeit, dass sich jeder seine „Portion“ abholen durfte. Man spürte die Anspannung im dem mit Kerzen durchleuchteten Raum. Wie bei dem Kakao auch, war ich der erste, der sich seine Medizin holen durfte. Das hatte keinen besonderen Grund. Wir hatten lediglich hinten links angefangen.

Jeder hielt sein gefülltes Glas in der Hand und sprach innerlich für sich seine Dankbarkeit an den Spirit der Pflanze, an Gott, an das Universum, an das EINE alles umgebende aus. Ich rezitierte innerlich die Sure an-Nas aus dem Koran. Eine unglaublich mächtige Sure, bei der es darum geht, um Schutz zu beten: Schutz vor den Jinn (negative Frequenzen), Schutz vor Menschen, Schutz vor dem eigenen Ego. Es war sehr leise im Zeremonieraum. Christian gab das Go und alle tranken die Medizin. Manche nippten daran, andere wiederum tranken es in einem Schluck. Es schmeckte bitter. Aber das spielte keine Rolle. Es ging nicht darum, dass die   Geschmacksrezeptoren Tango tanzten, sondern die Seele. Danach nahm jeder die für sich gemütlichste Position ein. Liegend, im Schneidersitz sitzend, die Beine ausgestreckt oder sich unter der Decke verkriechend.

Joel fing an zu spielen. Auf den unterschiedlichsten Instrumenten erzeugte er die unterschiedlichsten Töne, Klänge und Frequenzen. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass die Frequenzen mich durchbohrten, in mich eindrangen und mich innerlich zusammenfügten und gleichzeitig auseinanderrissen. Die ganze Nacht über hatte er das Tempo so sehr im Griff, dass ich mir sicher war, dass dieser Mann ganz genau wusste, wann er welche Klänge, welche Musik, welches Instrument in welcher Intensität einsetzen musste. Ein Highlight war auch diese Mal das Meeresrauschen. Das war sehr intensiv.

Nach einiger Zeit hörte man die ersten Teilnehmer, die anfingen, sich in die zuvor aufgestellten Eimer zu übergeben. Deren Prozess hatte begonnen.
Die erste Stunde versuchte ich meinen Verstand auszuschalten und mich nur dem Spirit und der Musik hinzugeben. Verstand ausschalten…, dass ich nicht lache. So weit war ich noch nicht. Im türkischen gibt es eine Redewendung. Man benutzt es, wenn der Kopf ständig in Gedanken ist. Man sagt, dass in diesem Kopf 40 Füchse umherschwirren, deren Schwänze sich nicht berühren. Eins hatte ich aber im Gegensatz zur vorherigen Session geschafft: ich war frei von Erwartungen.

Bei dem Retreat im Mai überkam mich auch nach einiger Zeit die Übelkeit. Da war etwas in mir, das unbedingt raus wollte. Ich habe damals lange dagegen angekämpft. Das verhinderte, dass ich in den Prozess richtig reinkam. Irgendwann ging es nicht mehr. Mein Ego war jedoch zu stolz, sich vor allen anderen zu übergeben. Also ging ich auf wackeligen Beinen auf die Toilette. Dort wurde die Reinigung vollzogen. Dieses Mal hatte ich mir fest vorgenommen, es nicht zurückzuhalten. Ich war bereit es zu akzeptieren. Nach ca. einer Stunde merkte ich, dass sich mein Magen drehte. Fast zeitgleich rief Christian zur zweiten Runde auf. Für die, die wollten. Ich holte mir mein zweites Glas. Beim letzten Mal hatte ich 2 und 3/4 Gläser getrunken. Dieses Mal schaffte ich es gerade Mal, aus dem zweiten Glas 1/4 zu trinken. Es ging nicht mehr. Es wollte einfach nicht runter. Es war ok für mich. Es sollte so sein. Ich akzeptierte es. Kurze Zeit später konnte ich die Übelkeit nicht mehr zurückhalten. Auch dieses Mal war mein Ego zu stark und flüsterte mir ein, dass ich mich nicht vor den ganzen Menschen übergeben kann. Also taumelte ich wieder zur Toilette. Es dauerte recht lange, bis ich wieder im Zeremonieraum ankam und mich endlich meinem Prozess widmen konnte.

Es fing damit an, dass ich mich in der Schwerelosigkeit des Universums befand. Es war kein Fallen. Denn Fallen bedeutet, aus der Ist- Perspektive in die Tiefe zu fallen. Im Universum gibt es kein unten und kein oben. Deswegen würde ich es als „gleiten durch die Sterne“ bezeichnen.
Plötzlich sah ich Gesichter. Hunderte, vielleicht Tausende. Keines der Gesichter kannte ich. Manche habe ich aus der objektiven Perspektive betrachtet, manche waren unmittelbar bei mir, schauten aber weg, manche wiederum schauten mich an. Ein Gesicht ging in ein anderes über und verwandelte sich regelrecht vor meinem geistigen Auge. Danach sah ich mich selbst. Ich schaute mir selbst ins Gesicht. In mein jetziges, dann mein jugendliches, dann wieder das Jetzige.

Einige Bekannte hatten mir von ihren Ayahuasca Erfahrungen erzählt. Ich konnte nie verstehen, was sie mit „sehen“ oder „gesehen“ meinten. War es wie in einem luziden Traum? Manches kann man nicht erklären. Manches muss man (er)leben. Kann man einem Menschen, der noch nie in seinem Leben gehungert hat, das Gefühl von Hunger beschreiben? Der Zuhörer wird höchstens antworten, dass er es sich vorstellen kann. Aber um den Hunger zu verstehen und zu fühlen, muss man hungern. So verhielt es sich mit dem „Sehen“. Ich bin jetzt in der Lage zu verstehen, was „sehen“ bedeutet. Ich habe es selbst erlebt. Ich habe es selbst gesehen. Und ich bin nicht in der Lage, es jemanden zu beschreiben, der selbst nicht gesehen hat.
Als nächstes tauchte ein Koala am Horizont auf. Das habe ich im Nachhinein über den Koala gefunden:
„Der häufig schlafende Koala weist uns darauf hin, eine Ruhepause einzulegen und aus der Stille neue Kraft zu schöpfen. Das Krafttier Koala lehrt uns Entschleunigung, Gelassenheit und Ruhe.
Der Koala will Ruhe in dein Leben bringen.
„Entspanne dich.“
„Ruh dich aus.“
„Lass dich nicht von anderen oder von dir selbst aus der Ruhe bringen.“
Der Koala sagt dir auch, dass manche Dinge sich im Schlaf erledigen können. Zu viele Gedanken und zu viele Aktionen – bzw. Perfektionismus – machen die Sache oft nicht besser.
Komme runter – oder in diesem Falle: klettere rauf zum Koala – und nimm dir Zeit für Dinge, die DIR gut tun.
Mach sie ganz bewusst. Sei dabei ganz gegenwärtig. Achte auf deine Sinneswahrnehmung. Mache eins nach dem anderen: „One thing at a time“.
Konzentriere dich immer wieder auf das, was du hörst und was du riechst. Lass dich auf deine Sinne ein.“
Interessanterweise hat mir Hans den Nachmittag im Garten genau diese Sachen mit auf den Weg gegeben. Von einem Koala war da aber nicht die Rede. Das ist die Kraft der Pflanze. Ich war überwältigt.

Irgendwann machte ich kurz meine Augen auf, schaute nach Links zu meiner Nichte. Sie war nicht da. Einige Minuten vergingen. Sie kam nicht. Ich machte mir Gedanken und kam nicht mehr in meinen Prozess rein. Ich ging, um nach ihr zu schauen. Im Flur traf ich Mary und Aneta. Sie sagten mir, dass meine Nichte unten auf Toilette sei und niemanden bei sich haben wollte. Ich ging zu ihr. Sie machte ihre Reinigung durch. Sie war fix und fertig. In dem Moment kam ich schlagartig zu mir. Meine wackeligen Beine fühlten sich plötzlich wie feste Säulen an. Schlagartig wurde mir eins klar: „Dein Prozess ist für heute durch“.
Die nächsten Stunden verbrachte ich mit ihr. Eine Zeit lang war Gülay mit dabei, um mich zu unterstützen. Ich fühlte mit meiner Nichte mit und war gleichzeitig so stolz auf sie, dass sie mit ihren 18 Jahren den Mut aufgebracht hatte, diesen Weg einzuschlagen. Bis morgens 4 Uhr war ich bei ihr, um sie auf Toilette zu bringen und ihr Wasser zu holen. Ich war froh, dass sie irgendwann eingeschlafen ist. Ich war platt. Ich konnte meine Augen nicht offenhalten.

Abschied

Im Vergleich zum letzten Mal, fühlte ich mich am nächsten Morgen sehr vital und lebendig. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück trafen sich alle wieder im Zeremoniraum zum Sharing. Ich empfand das Sharing der einzelnen Teilnehmer als sehr individuell. Kein Erlebnis gleichte dem anderen. Bei Einigen hörte man die Enttäuschung raus, weil sie nichts „gesehen“ hatten. Andere wiederum fanden Fragen auf Antworten, die sie teilweise jahrelang in sich trugen. Wieder andere hatten viele und tiefgründige Visionen.

Ayahuasca gibt dir genau das, was Du in der jetzigen Lebensphase und in diesem Moment brauchst. Wenn Du dich übergibst, dann soll es so sein. Wenn Du nichts siehst, dann soll es so sein. Ayahuasca ist keine Haushaltsinitiative. Es ist nichts, was man „mal nimmt“, in der Hoffnung zur Erleuchtung zu gelangen. Es ist nichts, was man mal aus Neugier probiert, um mitzureden. Alles ist ein Prozess. Wenn man den Weg der Transformation eingeschlagen hat, ist es eine Medizin, die in einer bestimmten Phase deine Fragen beantwortet. Die Antworten werden dir nicht auf einem goldenen Teller serviert. Die Pflanze spricht in Bildern, Metaphern und Synchronizitäten zu dir. Die Interpretation erfolgt intuitiv. Irgendwann verstehst Du, was die Pflanze dir sagen will oder warum sie nicht zu dir spricht. Wobei es meiner Meinung falsch ist zu denken, dass sie nicht zu einem spricht. Denn auch in der Kommunikation zwischen zwei Menschen bekommt man meistens die wichtigsten Antworten dann, wenn dein Gegenüber einfach nur schweigt. Wie heißt es so schön: „Schweigen ist Gold“. Man muss vorbereitet sein. Man muss seelisch und mental vorbereitet und bereit sein. Ein Samen der gesät wird, braucht Zeit, um zu wachsen. Man kann nicht mehr Wasser dazugeben oder an der ersten Knospe ziehen, um den Wachstumsprozess zu beschleunigen. Es wird wachsen und gedeihen, in der Zeit, die notwendig ist, um die Blüte zu seiner vollen Entfaltung zu bringen.

Was habe ich aus diesem Wochenende mitgenommen?

– Die Pflanze hat wieder einmal genau die Menschen zusammengebracht, die zusammenkommen mussten

– Fixiere dich nicht nur auf einen Moment (das Trinken der Medizin), sondern beachte ganz bewusst das Vorher und das Nachher. Wen lernst Du kennen, was fühlst Du, welche Gespräche finden statt, welche Zeichen erkennst Du?

– Freue dich nicht zu sehr auf einen Augenblick in der Hoffnung, eine bestimmte Sache zu erleben. Der Moment wird kommen und Du wirst etwas ganz anderes erleben und lernen, als das, was Du dir vorgestellt hast. Ich bin mir sicher, dass ich an diesem Wochenende nicht für mich da war. Ich musste da sein, damit jemand anderes seine Reise beginnen kann.

– Lebe im hier und jetzt. Denn alles hat seinen Sinn und Zweck im hier und jetzt. Lasse dich nicht von deinem Ego verleiten. Dein Ego braucht die Vergangenheit und die Zukunft, um zu existieren. Die Zukunft ist jedoch nur eine Projektion deines Verstandes und der Zeitraum zwischen jetzt und der Zukunft möchte gefüllt werden. Gefüllt mit Hoffnungen, Ängsten, Bedenken und Vorstellungen.

– Beachte dich selbst und finde deine innere Mitte.

– Der Weg der Spiritualität soll die Kraft und den Einfluss deines Egos minimieren. Ich dachte immer, man muss sein Ego „töten“. Nun denke ich anders. Ich vergleiche es mit einem Flugzeug, der zwei Flügel braucht, um zu fliegen. Erkenne die Tücken und die List deines Egos. Erkenne es, um es zu kontrollieren. Denn Du brauchst dein Ego und dein Sein, um auf Kurs zu bleiben.

– Achte darauf, dass Du bei dem Versuch, dein (materielles) Ego zu kontrollieren, nicht in die Falle tappst, ein spirituelles Ego aufzubauen.

Ich fühle eine enorme Dankbarkeit gegenüber allen, die ich an diesem magischen Wochenende kennenlernen durfte und bin mir sicher, dass sich unsere Wege irgendwann, irgendwo kreuzen werden.

Vielen Dank an,

Christian, der diese Session ins Leben gerufen hat
Aneta, die unsichtbare Hand
Mary, für deine liebevolle Art
Joel, der mit seiner Seele zu uns sprach
und jedem einzelnen, der Teil dieses Retreats war. Ich durfte von jedem einzelnen etwas lernen.

Erfahrungsbericht von Ayla (Juni 2021): Das Team ist einfach zauberhaft!

Nachdem ich nun schon zweimal an diesem wundervollen, lehrreichen und bereichernden Retreat teilgenommen habe, möchte ich hier meine Erfahrungen mit
euch teilen.

Das Team, welches euch an einem Wochenende begleitet, ist einfach zauberhaft ich habe mich sofort dazu gehörig, aufgenommen und als Familienmitglied gefühlt,
allein mit diesen lieben Seelen kann ich jedem die Erfahrung ans Herz legen in diese Welt einzutauchen.

Hier nochmal Herzensdank an euch liebes Ayahuasca-Team Deutschland ❤️.

Zur Location und der Verpflegung gibt es allerdings keine ganzen 5 Sterne, ist aber natürlich meine ganz persönliche und körperliche Erfahrung, mir war es im
Retreat-Raum zu eng und zu dunkel ich hätte mir mehr Platz und Licht/Kerzen gewünscht und da ich auf Linsen reagiere, habe ich mich das zweite Mal mit
Mittagessen selbst versorgt, man lernt immer dazu.

Eine Erfahrung nach Aya beinhaltet, einen großartigen Vergebungsprozess der über zwei Wochen andauerte. Den ich kaum beschreiben kann, jede Nacht träume
ich von Geschehnissen und Menschen an die ich seit Jahrzehnten nicht mehr gedacht habe und von den Erlebnissen ich „nichts mehr“ wusste. Jeden Morgen bin ich
auf ein neues geflasht und geschockt wach geworden, was noch in mir war/ist und war jedes Mal ein Stück freier und geheilter. Ebenso teilte mir mein Körper
mit, das wir nicht richtig im Gleichgewicht sind, ich habe wieder mit Sport angefangen, achte nun ganz bewusst auf meinen Dopaminspiegel und meine Erdung.
Himmlisch wie sich nur durch ein paar Kleinigkeiten das Leben nochmal grandioser anfühlt. Und nach allem was ich schon ausprobiert habe auf meinem Weg, kann ich
nur sagen ohne Aya hätte ich es nicht so schnell geschafft, ich persönlich kann sagen, dass jedes Mal mir Jahre an Entwicklung geschenkt wurden.

Für viele Suchende, nach Heilung wünschende, sich mit Erleuchtung Befassende –  ist dies ein wirklich einfacher und schneller Weg dorthin zu gelangen. Bevor ich
mich dazu entschloss habe ich viele Berichte solcher Art gelesen und muss gestehen, konnte es kaum glauben und bin so tief dankbar, das ich diese Erfahrung
machen durfte. Und das wundervolle Team, dies in einer so herzlichen familiären Atmosphäre ermöglichte.

Hier noch ein riesen Dank an Joel, seine Musik hat mich sooo tief im Herzen berührt. 🙏

Wünsche euch ebenso wundervolle Eingebungen und Befreiungen.

Fühlt euch geliebt.
Ayla ☀️❤️

Erfahrungsbericht von Patrick (Juni 2021): Immer wieder wundervoll und voller Wunder

Eigentlich könnte ich hier über meine Erfahrungen tagelang schreiben und einen Roman verfassen, was ein Wochenende mit einem macht, wenn man sich auf einen Retreat mit Christian, Mary, Aneta und Joél begibt.

Aber um es „kurz“ zu halten, schreibe ich nur einige wenige Sachen. Man wird sehr herzlich und freundlich empfangen – nicht nur vom Team, auch von den anderen Gästen und Heilungs-Suchenden.

Die Kakao-Zeremonie ist für mich immer sehr intensiv. Nie hätte ich geglaubt, dass man auch hier schon kleine Visionen haben kann. Aber sie ist sehr herzöffnend und beruhigend mit der wundervollen Musik von Joél (der mit nichts von dieser Welt vergleichbar ist, wenn man ihm ein Instrument gibt).
Inzwischen war ich drei mal dabei und es ist jedes mal ein wundervolles Erlebnis, welches mich in Demut, Dankbarkeit und tiefe Verbundenheit hüllt, wenn man mit tollen Menschen eine Ayahuasca-Zeremonie durchlebt. Meine Visionen waren sehr tiefgründig, zielstrebig und ich kann sagen, dass ich nach dem ersten Retreat ein komplett anderer Mensch bin, da dieses Erlebnis am intensivsten war, welches mich tagelang danach sehr beschäftigt hat und auch immer noch tut. Tatsächlich hat sich seither viel in meinem Leben getan, ohne dass ich wirklich aktiv etwas dafür tue. Eine Wirkung, die auch noch länger anhält und im Alltag Einzug findet, hätte ich nie erwartet geschweige denn für möglich gehalten. Es ist sehr faszinierend, was für Knoten sich in meinem Leben gelöst haben.

Bei meinem zweiten Besuch konnte ich mich selbst aufgrund privater Umstände nicht wirklich auf das Wochenende einstimmen – die Visionen sind dennoch nicht ausgeblieben. Aber ich fand die Dankbarkeit sehr schön, die mir entgegengebracht wurde für Erlebnisse, die andere Leute hatten, denen ich helfen konnte, sich richtig einzulassen und einzustimmen.
Mein dritter Besuch ist jetzt 2 Tage her.

Ich hatte sehr klare Visionen, sehr deutliche Messages, wieder ein sehr intensives Wochenende. Nun beginnt die Arbeit und ich muss es umsetzen und in meine Persönlichkeit integrieren, um ein besserer Mensch zu werden. Denn darum geht es – sich selbst entwickeln, sich selbst heilen und alte Lasten loslassen können, damit Platz für neue, schöne Sachen geschaffen wird.
Für mich hat es mit sehr viel Übergeben angefangen, alte Erlebnisse „auszuspucken“, loslassen und damit abschließen zu können, gefolgt von klaren und deutlichen Visionen.

Seit meinem ersten Retreat ist mein Leben ruhiger geworden, ich bin entspannter, und kann negative Dinge aus der Vergangenheit anders sehen und dadurch anders bewerten.

Wer also seelische Heilung für sich selbst wünscht und vielleicht auch alte negative Verhaltensmuster aufbrechen möchte, dem kann ich nur empfehlen Christian und sein tolles Team zu besuchen und ein Wochenende zu erleben. Es ist wirklich ein Erlebnis und nichts, was man „mal macht“.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für alle, die es bis hierher geschafft haben zu lesen – danke!

Und ich bedanke mich für alle wundervollen Menschen, die ich auf meinen Retreats kennenlernen durfte. Hier sind tolle Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.

Liebe Grüße,
Patrick

Erfahrungsbericht von Christian (Mai 2021): Ich war direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert

Mein ganzer Körper und mein Geist hat sich schon im Vorfeld auf das Wochenende vorbereitet.

Als es am Freitag dann endlich losging, war ich direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert. Es gab leckeres veganes Essen und man konnte sich schön mit den Menschen aus der Gruppe durch Meditation, dem gemeinsamen Austausch von Intensionen und den Gruppenspielen verbinden. Eine tolle Energie hat uns umgeben und das ganze Retreat zu einem magischen Ort für geistige und körperliche Heilung und Entwicklung verwandelt. Es hat sich toll angefühlt, umgeben von Gleichgesinnten zu sein.

Die Kakao Zeremonie am Freitagabend war etwas ganz besonderes für mich. Nie hatte ich geglaubt dass Kakao eine so herzöffnende und spirituelle Wirkung haben kann.

Joel, der Klangheiler hat zusammen mit Christian und seinem Team für eine tolle Atmosphäre und Entspannung gesorgt. Ayahuasca hat mir gezeigt, dass ich meine inneren Dämonen akzeptieren und annehmen darf. Kindheitliche Traumata, die mein Leben unbewusst beeinflusst haben, dürfen nun aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden und auch angenommen werden. Ich spüre, wie nach und nach immer mehr Ausgeglichenheit und innere Balance vorherrschend sind und ich auch mithilfe der Pflanze eine tiefere Verbindung zu mir selbst und somit auch zu anderen Menschen aufbauen darf.

Der Erfahrungsaustausch am Sonntag war sehr spannend, da jeder aus seiner eigenen Perspektive gesprochen hat und seine Erlebnisse dargestellt hat. Unglaublich wieviel Kraft in uns Allen schlummert und erweckt werden möchte.

Ich selbst werde beim nächsten Termin wieder mit dabei sein und tiefer eintauchen 🙂

Ich kann das Ayahuasca Retreat von ganzem Herzen für jeden empfehlen, der sich mit sich selbst tiefer vernetzen und bewusster Leben möchte.

Danke an das ganze Ayahuasca-in-Deutschland Team.

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Ich wurde wundervoll empfangen und in der Zeremonie mit viel Herz begleitet!

Hallo liebes Ayahuasca-Deutschland Team,

ich bin super Dankbar, dass ich meine erste Ayahuasca Erfahrung mit euch machen durfte.

Denn um ehrlich zu sein hatte ich sehr Angst davor und habe es mir lange überlegt, ob es auch wirklich das richtige für mich ist. Ich hatte nicht nur eine starke emotionale Heilung, sondern wurde auch wundervoll von euch empfangen und in die Zeremonie mit viel Herz begleitet. Das Team, die Gruppe und das Umfeld waren wundervoll und sehr heilsam. Deswegen habe ich mich auch direkt für die zweite Zeremonie entschieden. Um tiefer und intensiver mit meinen persönlichen Themen zu arbeiten. Ich würde es jedem, der persönlich weiter wachsen, seine Traumata und alte aufhaltende Glaubenssätze auflösen möchte, weiterempfehlen.

Freue mich schon euch bald wiederzusehen.

LG Tina

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Die Wirkung war mächtig und sanft zugleich

Das Retreat mit Ayahuasca-in-Deutschland war eine wundervolle Erfahrung. Am Freitagabend begann es mit einer Vorstellungsrunde und einem Teller schmackhafter Suppe. Jeder war ein wenig nervös. Danach gingen wir in den Zeremonie-Raum, wo die Kakao-Zeremonie startete. Zuerst fand ich es schwierig, mich zu entspannen und der schamanischen Musik von Joel zu lauschen. Aber mit der Zeit bemerkte ich, dass ich anfing zu weinen. Darüber war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass Kakao und Musik eine so starke Wirkung auf mich ausüben. Die Klänge führten mich auf eine besondere Reise. Nach der Zeremonie empfand ich tiefen Frieden und Glück. Ich wusste, dass eine Art von Heilung in mir stattgefunden hatte.

Am Samstagmorgen fiel mir auf, dass meine Anspannung von Freitagabend völlig verschwunden war. Nach dem Frühstück machte ich mit einigen anderen aus der Gruppe einen Spaziergang im Wald. Ich genoss den Aufenthalt in der Natur.

Kurz vor Sonnenuntergang bereitete ich meinen Geist für die beginnende Ayahuasca-Zeremonie vor. Die Zeremonie begann mit einer tiefen Meditation. Nachdem wir unseren Ayahuasca-Tee zu uns genommen hatten, fing Joel an, seine Musik zu spielen. Meine Nervosität habe ich komplett abgelegt. Zum Ayahuasca-Team empfand ich totales Vertrauen und genoss die angenehme Atmosphäre mit den anderen Teilnehmenden. Dieses Mal fiel es mir leicht, in die Musik einzutauchen und mich von ihr mitnehmen zu lassen. Die Wirkung der heiligen Steppenraute war mächtig und sanft zugleich. Als ich nach der Zeremonie zurück in meinem Zimmer war, schrieb ich ein paar Schlüsselwörter auf, die mir nach meiner Erfahrung mit Ayahuasca in den Sinn kamen. Das half mir, die Botschaft der Heilpflanze zu begreifen. Alles handelte vom Thema Selbstvertrauen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen war es Zeit, unsere Erfahrungen mit Ayahuasca in der Gruppe zu teilen. Diesen letzten Teil des Retreats mochte ich ganz besonders. Während jeder seine Geschichte erzählte, wurde das Gemeinschaftsgefühl verstärkt. Nachdem ich von meiner Erfahrung sprach, spürte ich, wie mich ein starkes Gefühl von Verwandlung überkam. Diese Veränderung empfinde ich noch viele Wochen später. Daher bin ich dem Team von Ayahuasca-in-Deutschland so dankbar für diese Gelegenheit zur Heilung.

Erfahrungsbericht von Christina (Mai 2021): Ich bekam Ruhe, Stille und Gelassenheit

Ich hatte das Glück Teil einer guten Gruppe zu sein mit einer schönen herzlichen Energie. Wir haben uns alle sofort verstanden und wohl gefühlt. Ich glaube, der jüngste Teilnehmer war 20 und der älteste über 70 – habe aber nicht näher nachgefragt. Es war schön in einen Austausch mit gleichgesinnten zu gehen (sei es, dass wir meditiert haben gemeinsam und Musik ausgetauscht haben etc.) Die Resonanz der einzelnen Übungen und Zeremonien war von Person zu Person unterschiedlich. Mir haben die Übungen im Garten, die Musik und der Austausch mit den Teilnehmern am besten gefallen. Ich weiß noch, dass ich am Sonntagmorgen erst ein wenig enttäuscht war, da ich mir eine Erleuchtung mit schillernden Farben wie im TV vorgestellt habe, im Endeffekt aber nur sehr müde war und mich leider sehr stark übergeben hatte. Aber am Morgen beim Meditieren kam der große aha Effekt, eine Ruhe, Stille und Gelassenheit. Der Effekt wirkt auch eher subtil und über einen längeren Zeitraum.

Ich konnte mich danach von einem sehr toxischen Elternhaus befreien. (wo mir all die Jahre der Mut zu gefehlt hat, da ich Angst hatte komplett alleine zu sein). Die Erfahrung mit der Gruppe hat mich gelehrt, dass wir uns in den anderen widerspiegeln, viele Leute unglaubliche Lasten tragen und wir die Heilung in uns selber und im Austausch mit anderen finden können. Ich freue mich den ein oder anderen Teilnehmer wiederzusehen. Und das wichtigste the plant has its own plan with you. 🙂

Erfahrungsbericht von Christian (Mai 2021): Ich war direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert

Mein ganzer Körper und mein Geist hat sich schon im Vorfeld auf das Wochenende vorbereitet.

Als es am Freitag dann endlich losging, war ich direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert. Es gab leckeres veganes Essen und man konnte sich schön mit den Menschen aus der Gruppe durch Meditation, dem gemeinsamen Austausch von Intensionen und den Gruppenspielen verbinden. Eine tolle Energie hat uns umgeben und das ganze Retreat zu einem magischen Ort für geistige und körperliche Heilung und Entwicklung verwandelt. Es hat sich toll angefühlt, umgeben von Gleichgesinnten zu sein.

Die Kakao Zeremonie am Freitagabend war etwas ganz besonderes für mich. Nie hatte ich geglaubt dass Kakao eine so herzöffnende und spirituelle Wirkung haben kann.

Joel, der Klangheiler hat zusammen mit Christian und seinem Team für eine tolle Atmosphäre und Entspannung gesorgt. Ayahuasca hat mir gezeigt, dass ich meine inneren Dämonen akzeptieren und annehmen darf. Kindheitliche Traumata, die mein Leben unbewusst beeinflusst haben, dürfen nun aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden und auch angenommen werden. Ich spüre, wie nach und nach immer mehr Ausgeglichenheit und innere Balance vorherrschend sind und ich auch mithilfe der Pflanze eine tiefere Verbindung zu mir selbst und somit auch zu anderen Menschen aufbauen darf.

Der Erfahrungsaustausch am Sonntag war sehr spannend, da jeder aus seiner eigenen Perspektive gesprochen hat und seine Erlebnisse dargestellt hat. Unglaublich wieviel Kraft in uns Allen schlummert und erweckt werden möchte.

Ich selbst werde beim nächsten Termin wieder mit dabei sein und tiefer eintauchen 🙂

Ich kann das Ayahuasca Retreat von ganzem Herzen für jeden empfehlen, der sich mit sich selbst tiefer vernetzen und bewusster Leben möchte.

Danke an das ganze Ayahuasca-in-Deutschland Team.

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Ich wurde wundervoll empfangen und in der Zeremonie mit viel Herz begleitet!

Hallo liebes Ayahuasca-Deutschland Team,

ich bin super Dankbar, dass ich meine erste Ayahuasca Erfahrung mit euch machen durfte.

Denn um ehrlich zu sein hatte ich sehr Angst davor und habe es mir lange überlegt, ob es auch wirklich das richtige für mich ist. Ich hatte nicht nur eine starke emotionale Heilung, sondern wurde auch wundervoll von euch empfangen und in die Zeremonie mit viel Herz begleitet. Das Team, die Gruppe und das Umfeld waren wundervoll und sehr heilsam. Deswegen habe ich mich auch direkt für die zweite Zeremonie entschieden. Um tiefer und intensiver mit meinen persönlichen Themen zu arbeiten. Ich würde es jedem, der persönlich weiter wachsen, seine Traumata und alte aufhaltende Glaubenssätze auflösen möchte, weiterempfehlen.

Freue mich schon euch bald wiederzusehen.

LG Tina

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Die Wirkung war mächtig und sanft zugleich

Das Retreat mit Ayahuasca-in-Deutschland war eine wundervolle Erfahrung. Am Freitagabend begann es mit einer Vorstellungsrunde und einem Teller schmackhafter Suppe. Jeder war ein wenig nervös. Danach gingen wir in den Zeremonie-Raum, wo die Kakao-Zeremonie startete. Zuerst fand ich es schwierig, mich zu entspannen und der schamanischen Musik von Joel zu lauschen. Aber mit der Zeit bemerkte ich, dass ich anfing zu weinen. Darüber war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass Kakao und Musik eine so starke Wirkung auf mich ausüben. Die Klänge führten mich auf eine besondere Reise. Nach der Zeremonie empfand ich tiefen Frieden und Glück. Ich wusste, dass eine Art von Heilung in mir stattgefunden hatte.

Am Samstagmorgen fiel mir auf, dass meine Anspannung von Freitagabend völlig verschwunden war. Nach dem Frühstück machte ich mit einigen anderen aus der Gruppe einen Spaziergang im Wald. Ich genoss den Aufenthalt in der Natur.

Kurz vor Sonnenuntergang bereitete ich meinen Geist für die beginnende Ayahuasca-Zeremonie vor. Die Zeremonie begann mit einer tiefen Meditation. Nachdem wir unseren Ayahuasca-Tee zu uns genommen hatten, fing Joel an, seine Musik zu spielen. Meine Nervosität habe ich komplett abgelegt. Zum Ayahuasca-Team empfand ich totales Vertrauen und genoss die angenehme Atmosphäre mit den anderen Teilnehmenden. Dieses Mal fiel es mir leicht, in die Musik einzutauchen und mich von ihr mitnehmen zu lassen. Die Wirkung der heiligen Steppenraute war mächtig und sanft zugleich. Als ich nach der Zeremonie zurück in meinem Zimmer war, schrieb ich ein paar Schlüsselwörter auf, die mir nach meiner Erfahrung mit Ayahuasca in den Sinn kamen. Das half mir, die Botschaft der Heilpflanze zu begreifen. Alles handelte vom Thema Selbstvertrauen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen war es Zeit, unsere Erfahrungen mit Ayahuasca in der Gruppe zu teilen. Diesen letzten Teil des Retreats mochte ich ganz besonders. Während jeder seine Geschichte erzählte, wurde das Gemeinschaftsgefühl verstärkt. Nachdem ich von meiner Erfahrung sprach, spürte ich, wie mich ein starkes Gefühl von Verwandlung überkam. Diese Veränderung empfinde ich noch viele Wochen später. Daher bin ich dem Team von Ayahuasca-in-Deutschland so dankbar für diese Gelegenheit zur Heilung.

Erfahrungsbericht von Martin (März 2021): Ich freue mich auf das neue Leben

Hey Freunde, es hat sich seit dem Wochenende viel getan.

Ich fühle mich allgemein viel freier und die Blockaden, die ich beseitigen wollte, sind weg.

Ich stehe regelmäßig zwischen 03:00 und 4:00 Uhr auf und zelebriere mein Leben.

Es ist wunderschön, dass ich nun mit solch einer Klarheit durch meinen Tag gehe, es fühlt sich so an, als ob ich fließe.

Es ist genau, wie ich es mir vorgestellt habe; und alles, was ich während der Zeremonie gesehen habe, kommt jetzt in mein Leben.

Es ist fantastisch, danke an jeden für diese einzigartige Erfahrung, denn ich habe mindestens genauso viel von jedem von euch an Eindrücken erfahren dürfen ❤️

Ich freue mich auf das neue Leben!

D A N K E

Erfahrungsbericht von Norbert (Februar 2021): Ich komme gerne wieder!

Meine Erfahrungen mit Ayahuasca-in-Deutschland waren sehr positiv. Der Kontakt war von Anfang an unkompliziert und freundlich. Vor allem hat mich gefreut, dass meine spontane Teilnahme gelungen ist. Außerdem wurde ich vom Team am Bahnhof in Siegburg abgeholt und später auch wieder dorthin gebracht.

Im Haus angekommen, war sofort eine gute Atmosphäre zu spüren. Auch beim Vorstellen haben alle offen von sich erzählt, ohne eine Fassade aufzubauen. Das hat viel Vertrauen untereinander geschaffen. Ich hatte das Gefühl, in einer freundschaftlichen Gruppe gelandet zu sein. Ebenso hat das Team von Ayahuasca-in-Deutschland einen sehr sympathischen Eindruck bei mir hinterlassen.

Der erste Abend mit der Kakao-Zeremonie war eine großartige Erfahrung, vor allem in Verbindung mit der Klangschalentherapie und der Musik von Joel. Das Ganze war entspannend und hat mich vollkommen weg vom Alltag geholt. Dazu verspürte ich eine selten erlebte Ruhe.

Am zweiten Tag fand die langersehnte Ayahuasca-Zeremonie statt. Zur Vorbereitung praktizierten wir gemeinsam Yoga und meditierten. So sorgten wir für ein entspanntes Gefühl im Körper und Geist. Abends tranken wir in Runde den Ayahuasca-Tee und begaben uns auf die Reise zu unserem Inneren. Hier macht jeder seine persönliche und individuelle Erfahrung mit Ayahuasca. Ich empfehle, es einmal selbst auszuprobieren.

Am nächsten Morgen teilten wir offen unsere Erlebnisse und Erfahrungen, die wir mit Ayahuasca gemacht hatten, miteinander. Es war ein großartiges Team, eine tolle Gruppe und eine intensive Reise. Gerne komme ich wieder. Ein großes Dankeschön an alle!

Erfahrungsbericht von Aneta (Oktober 2020): Erlebe eine starke Energie mit wundervollen Menschen

Ich habe viel über pflanzliche Methoden der Heilung gehört und war lange Zeit skeptisch, ob ich es wirklich probieren möchte. Manche Psychedelika sind als Droge dargestellt und mystifiziert. Nach der positiven Erfahrung mit der syrischen Steppenraute bin ich anderer Meinung.

In letzter Zeit fühlte ich mich wie stecken geblieben. Daher entschloss ich mich eine Zeremonie mit Ayahuasca mitzumachen. Mein Erlebnis ist sehr schwer in Worte zu fassen. Aber definitiv brauchst du keine Angst davor zu haben. Jede Person macht ihre eigene Reise mit der Pflanze.

Die Zeremonie war wundervoll organisiert. Jede Person hat eine Matratze, ein Yoga-Kissen, ein Kissen und eine Decke bekommen. Joel hat uns den ganzen Abend musikalisch begleitet. Er verzauberte mich mit seiner Musik. Die Kakao-Zeremonie war eine besonders herzöffnende Erfahrung. Ich erlebte eine starke Energie mit großartigen Menschen und einem lieben Team während dieses wundervollen Ayahuasca-Retreats.

Tanjas Erfahrungen mit Ayahuasca als sensibler Mensch (Januar 2021)

Jeder hat irgendwann im Leben ein Ereignis, welches kaum allein zu verarbeiten ist. Wie es der Fall ist, unterdrücken wir unseren Schmerz und versuchen unsere Erinnerungen daran zu vergessen. Wenn das Ereignis nicht verarbeitet wird, begleitet es uns lange. Du entscheidest dich, ob du dein Leben verändern und mehr Freude erleben möchtest. Genau so war es bei mir. Dank eines Zufalls habe ich zum ersten Mal an einer Ayahuasca-Zeremonie teilgenommen. Da ich kaum Informationen hatte, las ich mehr über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Ayahuasca. Während und nach den Zeremonien war Christians Team immer für mich da.

Schon am ersten Abend nach dem Kennenlernen herrschte diese harmonische und friedvolle Atmosphäre. Die großartige Stimmung wurde durch die Kakao-Zeremonie noch erhöht. Nette Menschen, aromatischer Kakao, unvergessliche und tief berührende Klänge von Joel versetzten mich in eine Welt voller Frieden mit mir selbst. Es war schön, die Zeit danach zusammen zu verbringen. Am zweiten Abend war ich sehr aufgeregt. Das Team und andere Teilnehmer haben mich beruhigt und nahmen viel Rücksicht. Bei mir brauchte Ayahuasca etwas länger, um zu wirken. Zwei Wochen nach dem Retreat habe ich fast jeden Tag geweint. Es kam alles hoch, was ich vorher unterdrückt hatte. Auch meine Wahrnehmung war geschärfter. Besonders auditive und gustatorische Sinne sind bis heute viel stärker ausgeprägt. Früher trank ich viel Koffein und mochte Wein und Sekt. Seit dem Retreat-Wochenende trinke ich nur eine Tasse Kaffee am Tag und konsumiere kaum alkoholische Getränke. Als sehr sensibler Mensch neigte ich zu leichten Depressionen. Nach meiner Erfahrung mit Ayahuasca treten diese nicht mehr auf. Herzlichen Dank an das Team und alle Teilnehmer. Es hat viel Spaß gemacht mit euch!

Erfahrungsbericht von Anna (Oktober 2020): Mein Erlebnis war etwas ganz Besonderes

Ich möchte dem Team von Ayahuasca-in-Deutschland von Herzen danken. Ich habe mich während des gesamten Wochenendes liebevoll umsorgt gefühlt. Beide Zeremonien waren unglaublich magisch! Während der Kakao-Zeremonie habe ich mich vollends mit der Kraft meines Herzens verbunden. Dabei habe ich eine unglaubliche Verbindung und Liebe gespürt. Ich hatte bereits Vorerfahrungen mit Ayahuasca, aber diese besondere zweite Zeremonie hat mich wirklich tief berührt und transformiert. Durch die bezaubernden und heilenden Klänge des Klangheilers Joel war dieses Retreat etwas ganz Spezielles.

Allen, die an persönlicher Weiterentwicklung und spirituellem Wachstum interessiert sind, möchte ich eine Teilnahme am Retreat empfehlen. Ich hatte eine unglaubliche Erfahrung mit Ayahuasca und dem Team von Christian.

Lorena und ihre einzigartige Erfahrungen mit Ayahuasca in Deutschland (Oktober 2020)

Das Wochenende in St. Augustin war sehr schön. Ich habe bereits Erfahrungen mit Ayahuasca gesammelt, aber die Zeremonie in Deutschland war etwas ganz Spezielles. Joel und Gabriela begleiteten uns beide Nächte mit Livemusik. Die Musik war sehr berührend und hat eine besondere Atmosphäre geschaffen. Dies hat meine Erfahrung noch vertieft. Das ganze Team von Ayahuasca-in-Deutschland war sehr gastfreundlich und hat mich ehrlich willkommen geheißen und unterstützt. Auch die anderen Teilnehmer waren offen und freundlich. Unsere Gruppe stellte sich aus Menschen mit vielen unterschiedlichen Hintergründen zusammen, die sich untereinander gut ergänzten. Ich bin vom Projekt so begeistert, dass ich beschlossen habe, mich zukünftig einzubringen und das Team zu unterstützen. Noch mal ein herzliches Dankeschön an Christian, der diesen wunderschönen Raum erschaffen hat.

Daniels Erfahrung mit Ayahuasca (Oktober 2020): „Ich war total beeindruckt!“

Meine Erfahrungen im Oktober 2020 mit Ayahuasca-in-Deutschland waren sehr positiv. Nachdem ich in den letzten Jahren eine schmerzhafte Scheidung verdauen musste, habe ich mich verschiedenen spirituellen Traditionen zugewandt. Ich habe ein Meditations-Retreat gemacht und Yogakurse besucht. Nachdem ich die Doku „Ayahuasca – Vine of the Soul“ auf YouTube gesehen habe, war für mich klar, dass ich gerne meine Erfahrung mit der Heilpflanze Ayahuasca machen möchte. Zu meiner großen Freude fand ich diese Zeremonie in Deutschland.

Zu Beginn war ich besorgt, was für Menschen ebenfalls am Ayahuasca-Retreat teilnehmen würden. Es stellte sich heraus, dass die Teilnehmenden sehr durchmischt waren und sich wunderbar ergänzten. Das Kennenlerngespräch in der Gruppe war einer der Höhepunkte, was ich an psychologisch-spirituellem Austausch bisher erfahren habe. Das Gespräch erinnerte an eine Gruppentherapie, wo jeder Teilnehmer aufrichtig seine Gründe für seine Teilnahme genannt hat. Alle teilten sehr offen, tiefgründig und emotional die Spannungen und Konflikte in ihrem Leben. Viele nannten den Verlust von Lebensfreude, Spiralen von negativen Überzeugungen oder belastende Familienbeziehungen als Grund. Von da an war mir klar, dass es eine interessante und ernsthafte Erfahrung wird.

Nach dem Abendessen bereiteten wir uns auf die erste Nacht mit der Kakao-Zeremonie vor. Die Stimmung war anfangs sehr gespannt. Als ich endlich die dampfende Tasse in der Hand hielt, die intensiv nach roher Kakaomasse duftete, dachte ich an den Rat meines Freundes. Dieser empfahl mir, mich vor dem Genuss bei der Heilpflanze zu bedanken. Nach dem Trinken des Kakaos wurde ich von einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit überflutet. Ich begann augenblicklich zu weinen. Ich dachte an meine Kindheit und Jugend. Wie glücklich sie gewesen war. Ich war dankbar, bereits so ein schönes Leben gehabt zu haben. Für mich war es eine längst vergessene Erfahrung, mich vorbehaltlos positiv meiner Vergangenheit zuzuwenden. Alles wertzuschätzen, was war. Selbst hier zu liegen, in dem unbeschreiblichen Luxus einer solchen geborgenen Selbsterfahrung. Der Rest der Nacht war ein angenehmes Gefühlsbad: warm und dunkelrot im Kerzenschein zu der wunderbaren südamerikanischer Livemusik von Joel. Die Musik hat mich auf der Reise mit Ayahuasca begleitet und geleitet.

Am Samstag habe ich viel geschlafen und mich erholt. Abends saßen wir in freudiger Erwartung zusammen. Die Spannung war groß, aber gleichzeitig fühlte es sich an, als wären wir alle für einen Grund zusammengekommen. Als jeder die schwarze aromatische Flüssigkeit im Becher hatte, dankten wir Ayahuasca für alles, was sie für uns bereithält und bereits getan hat. Die Nacht verlief wider Erwarten ereignislos. Nach einer Stunde fing mein Körper an, warm zu werden und in ein fließendes Gefühl überzugehen. Ich lehnte mich zurück und lauschte der melodischen und sinnlichen Musik von Joel. Immer noch dachte ich an das Gefühl von Dankbarkeit und ich empfand große Geborgenheit. Ich lag da und wurde mir bewusst, wie gut es mir ging. Klar hat es in meinem Leben ein paar Schwierigkeiten gegeben. Allein im letzten Jahr, erinnerte ich mich, wie oft ich noch Weinkrämpfe gehabt hatte, nachdem meine Frau mich verlassen hatte. Selbst wenn ich wusste, dass sie recht hatte.

Ich fühlte mich prächtig und spürte, wie Ayahuasca warm und beständig aus dem Magen heraus in meinen ganzen Körper floss. Alles wurde tiefgehend gereinigt. Ich empfand Erleichterung. „Du bist stark und selbstbewusst“, schien Ayahuasca mir zuzuflüstern. Ich war beeindruckt. Es heißt, die Heilpflanze sagt jedem, was er wissen muss. Den Rest des Abends verbrachte ich in einem angenehmen Rausch. Die Nacht schien mich daran zu erinnern, dass ich gut bin, so wie ich bin. Ich darf mir viel mehr vertrauen. In den Wochen nach dem Retreat sind noch einige Sachen passiert und viel hat sich gelöst.

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