Lies, welche Erfahrung unsere Teilnehmenden mit Ayahuasca gemacht haben

Zeremonien mit Ayahuasca in Deutschland: Erfahrungen unserer Teilnehmenden

Du möchtest dich genaustens über unsere Zeremonien mit der Heilpflanze Ayahuasca informieren? In den Erfahrungsberichten unserer ehemaligen Teilnehmenden bekommst du einen Einblick, was dich während deines Retreats erwartet. Wir freuen uns, wenn du auch deine Erfahrung mit Ayahuasca teilen möchtest.

Erfahrungsbericht von Isabelle (Juli 2021): „Loslassen

Ich kann meine Dankbarkeit und mein Glück kaum in Worte fassen. Es hat seit dem Wochenende in mir und dann auch in meinem außen eine Transformation stattgefunden, die ich so niemals gesehen oder erwartet hätte. Ich liebe meine (Lebens)Reise wieder, mit allen Höhen und Tiefen – und konnte eine Balance zwischen dem, was mein Schatten nahm, und dem, was mein Licht geben kann, gefunden.

Ich bin euch so dankbar. Dieses Gefühl ist so wunderschön. Mehr davon! Mehr loslassen, mehr Glück, Kohäsion, Synchronität, Transformation, Heilung, Vergebung, Erleichterung und Liebe!

Danke und ganz viel Umarmung

Erfahrungsbericht von Vero (Juli 2021): „So viel Liebe und positive Energie ❤️“

Bevor ich meine Reise hier antrat, wollte ich auf meinen Körper und meine Seele hören um zu schauen, ob ich auch zu 100% bereit für dieses neue Abenteuer war. Ich erhielte so viele Zeichen, dass ich realisierte, dass der Zeitpunkt für diese Zeremonie genau richtig war.

Die Tage mit dem gesamten Team und allen anderen war unbeschreiblich schön. Man spürte bereits zu Beginn eine so starke, liebevolle und positive Energie, dass mich das bereits sehr gerührt hatte. Auch nach der ganzen Erfahrung mit der Pflanze spüre ich, dass wir alle so viel mehr verbunden miteinander sind und wir alle eins sind.

Außerdem erhielt ich direkt paar Tage nach der Zeremonie unendliche Zeichen vom Universum, die mich auf den richtigen Weg bringen. So viele tolle Dinge geschehen seitdem! Ich glaube ein Außenstehender würde mir alles gar nicht glauben, was mir an Wunder passieren. Ich bin so unendlich dankbar! Fühlt euch alle ganz arg gedrückt. ❤❤❤❤

Ich würde mich sehr freuen eines Tages wieder alle wunderbaren Seelen zu sehen. ☀

Erfahrungsbericht von Erhan (Juni 2021): Für mich war es ein Transformationsprozess

Die Anstrengung und Anspannung der kompletten Woche ließ nach, als ich rechts in den Viehdrift einbog und das Retreat Haus sah. Es war dort meine zweite Ankunft. 5 Wochen zuvor hatte ich mit gemischten Gefühlen das Haus betreten und es mit noch gemischteren an dem Sonntag verlassen. Jetzt war es ein angenehmes, fast schon familiäres Gefühl, durch die Tür zu gehen und bekannte Gesichter zu sehen. Obwohl ich Aneta, Christian, Mary, Joel, Hans uns Patrick 5 Wochen lang nicht gesehen und gehört habe, erfüllte es mein Herz mit Wärme, sie zu sehen und zu umarmen. Ich konnte mit allen Sinnen wahrnehmen, dass sie das Gleiche fühlten.

Alte Gewohnheiten

Nach dem Einräumen der Taschen in die Spinde „reservierte“ ich meine Matratze im Zeremonieraum. Hinten links. Wie beim letzten Mal. Einige Sekunden blieb ich vor der Matratze stehen. Schaute sie mir an. Da ich den Ablauf des Wochenendes vom Retreat davor kannte, war es für mich nicht nur eine gewöhnliche Matratze. Es war ein Schiff, das auf seinen Kapitän wartete, um in einen weiten, ungewissen Ozean aufzubrechen. Wenn man dieses Schiff betritt und den Anker löst, wird es dich durch ein Meer der Gefühle treiben. Das wusste ich. „Auf diesem Schiff wirst Du fühlen, leiden, lachen, weinen, abtauchen, um wieder aufzusteigen und aufsteigen, um mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen zu landen“, dachte ich mir.

Das Zusammentreffen

Mit der Zeit waren fast alle Teilnehmer angekommen und man hatte Zeit, sich mit einigen im Garten zu unterhalten. Das Wetter spielte am gesamten Wochenende mit. Das Leuchten und die Wärme der Sonne spiegelten, im Nachhinein gesehen, das gesamte Wochenende mit all seinen Teilnehmern wider.
Danach ging es für alle ins Haus zur ersten gemeinsamen Mediation und zur Kennenlernrunde. Vielen konnte man die Anspannung im Gesicht ablesen. Die Gedanken, die in mir hochkamen, als ich vor meiner Matratze stand, hatten fast alle in diesem Moment. „Der Aufbruch in einen Ozean, mit der Ungewissheit, was einen erwartet.“ Das wusste ich. Das sah ich und das spürte ich. Die gemeinsame, geführte Mediation war wieder sehr intensiv (The eye of the storm). In diesen Minuten existierte weder Zeit noch Raum. Ich war allein. Niemand war in dem Raum. Nur ich. Das war das erste „Runterkommen“ nach einer anstrengenden Woche.
Nachdem die Teilnehmer langsam ihre Augen öffneten und zu sich kamen, strahlten alle eine angenehme Entspannung aus. Die Veranstalter (ich nenne bewusst keinen Namen, da ich nicht weiß, wessen Idee das war) haben diese erste Meditation sehr gut platziert, da es für mich die Basis des gesamten Wochenendes ist/war.

Erste Eindrücke und Inspirationen

In der Kennenlernrunde hat jeder einige Sätze über sich erzählt. Wer man ist, woher man kommt, was die Intention für das Wochenende und was die größte Freude im Leben ist. Für mich sind Kennenlernrunden generell sehr interessant. In diesem Fall waren es mehr als zwei Dutzend wildfremde Menschen, die in einer Runde saßen und bereit waren, sich zu öffnen. Jeder Einzelne ist ein Buch mit einer so individuellen Geschichte, die es kein zweites Mal gibt und dieses Buch öffnet sich und liest einige Zeilen, vielleicht auch einen kleinen Absatz aus sich selbst vor. Man bekommt einen winzig kleinen Einblick in die tiefe Welt eines anderen. Nachdem die Runde zu Ende war, ist mir eine Sache klar geworden: hier spielte nichts eine Rolle. Kein Alter, kein Geschlecht, keine Hautfarbe, keine Nationalität, keine Sprache. Hier saßen keine materiellen Körper zusammen. Das waren alles Seelen, die auf der Suche waren. Jede Seele hat seinen eigenen Weg und jeder Weg wirft seine eigenen Fragen auf.
In dieser Kennenlernrunde erhielt ich meine ersten Inspirationen und Lektionen, von denen ich einige in mein Leben integrieren möchte und werde. Danke Gülay.

Kakao-Zeremonie

Am Abend versammelten wir uns im Zeremonieraum, wo es sich jeder auf seinem zuvor reservierten Platz gemütlich machte. Joel hatte seine Instrumente bereits aufgebaut und bereitgestellt. Hans (im Glück) saß, wie beim letzten Mal auch, zu Joels Rechten. Es war damals ein unbeschreibliches Gefühl ihn zu beobachten, wie er sich im Einklang mit der Musik in einen Zustand des Flows versetzen konnte. Die Musik wurde zu Hans und Hans wurde zur Musik. Auf diesen Anblick freute ich mich.

Aneta und Mary schenkten den Kakao ein und jeder Teilnehmer konnte seine Tasse abholen. Der Kakao wurde zeremoniell und in voller Dankbarkeit an die Pflanze übergeben und entgegengenommen. Nach einigen Momenten der Stille und des in sich Gehens tranken wir alle zusammen das bittere, ungewöhnlich schmeckende Getränk. Ich kannte den Geschmack vom letzten Mal. Noch nie zuvor hatte ich reinen, hochdosierten Kakao getrunken. Die Geschmacksknospen waren gewöhnt an die mit Industriezucker vollgepumpte Variante, die, wie Christian das so schön formulierte, mit Industriemilch gestreckt wird. Dieser Geschmack war der Geschmack der Reinheit. Eine Reinheit, die ich in meinem Alltag in dieser Form nicht kannte. Ich habe versucht jedem Schluck des Getränks meine volle Aufmerksamkeit und mein volles Bewusstsein zu schenken. Bei jedem Schluck habe ich mir vorgestellt, wie der bittere Geschmack über die Sinneszellen der Geschmacksknospen in Form eines Signals an das Gehirn weitergeleitet wird und wie das Gehirn dieses Signal decodiert und mir mitteilt, dass da soeben etwas Bitteres auf meinem Zungenrücken getanzt hat. Es wurde philosophisch. Wer war ich? Wer nahm den Geschmack wahr? Konnte meine Seele schmecken? Was war Geschmack? Welche Rolle spielte der Verstand, der sich aus meinen Erfahrungen nährte? Existierte Geschmack wirklich? Was ist Existenz? Welche Funktion hatte Existenz, wenn es darum ging, dass Botenstoffe elektrische Impulse auslösen, wodurch Nervenzellen dem Gehirn mitteilen, wie etwas schmeckt? Solche und andere Gedanken kreisten durch meinen Kopf, bis mich Joels Musik abholte. Ich nenne es Musik, weil ich kein anderes Wort kenne, das das beschreiben könnte, was dieser Mann mit seinen Instrumenten zaubert. Im türkischen heißt Musik = müzik. Es gibt auch das Wort Ezgi. Das bedeutet so viel wie: eine Tonreihe, die bestimmten Regeln unterliegt und im Ohr einen angenehmen Klang hervorruft. Dann gibt es noch das Wort nağme = ein wunderschöner und harmonischer Klang. Das alles beschreibt Joels Musik. Hans hatte einen sehr interessanten Ansatz, als er sagte: „Erst ist da ein Gefühl, ein Gedanke. Dieses Gefühl erzeugt einen Klang. Mehrere Klänge erzeugen eine Melodie. Die Melodie vergeht, es bleibt die Emotion.“ Ich sage dazu: „Es war nicht Joels Musik, die wir hörten. Es war Joels Seele, die zu uns sprach“.

Die Vorbereitung

Am nächsten Morgen wachte ich gegen 9 Uhr auf. 5 Stunden hatte ich am Stück geschlafen. Ununterbrochen. Das war ungewöhnlich. Ich fühlte mich gut.
Zum Frühstück gab es Haferbrei. Mit genug Zimt und diversen Sirupsorten bekommt man das sogar ganz gut runter.
Ausgeschlafen und gut gestärkt verbrachte ich die freie Zeit im Garten bei tollstem Sonnenschein. Einige machten es sich auf den Sonnenliegen gemütlich, andere wiederum saßen in entspannter Runde bei einer Tasse Tee in den eingerichteten Sitzecken und plauderten, manch einer meditierte, ein anderer machte Yoga oder lag einfach nur auf der Wiese, um die warmen Sonnenstrahlen in die Zellen eindringen zu lassen. Es waren nicht alle im Garten. Ich vermutete, dass einige den naheliegenden Wald für einen Spaziergang aufgesucht hatten. Das hatte ich beim letzten Mal auch gemacht. Im Garten konnte man im Mai-Retreat nicht sitzen. Es war nass und kühl.

Ich saß mit dem Gesicht zur Sonne, hatte meine Beine ausgestreckt, trank meinen Yogi-Tee und war vertieft in tiefgründige Zeilen von Eckhart Tolle. Irgendwann kam Hans zu mir. Mit seinem freundlich markanten Blick schaute er mich an und fragte: „Warum bist Du so unter Strom?“
Das Gespräch, dass auf diese Einleitung folgte war tiefgründiger als Tolle’s Gedanken. Hans ist jemand, dem man sich öffnen kann. Ein Freund, ein Vater, ein Onkel, ein Mentor. Seine Art zuzuhören, zu interpretieren und die Dinge objektiv zu bewerten ist einmalig. Er hat mir durch dieses Gespräch die Möglichkeit gegeben, Dinge aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Es machte Sinn. Es war so einfach. Ich habe viele Bücher gelesen, viele Seminare besucht. Diese Unterhaltung bereicherte mich mehr als alle Bücher und Seminare zusammen.  Hans strahlt eine enorme Ruhe und Kraft aus. Seine Lebenserfahrung spiegelt sich in seiner Eloquenz und seinem ruhigen Wesen wieder. Er ist ein Dieter Lange Typ. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, solch einen Menschen kennengelernt zu haben.

Die Eye-Challenge

Nach einer kurzen Meditationsrunde im Garten, in der alle Teilnehmer Hand in Hand einen Kreis bildeten, startete die Eye-Challenge. Eine Übung, bei der man sich für zwei Minuten ununterbrochen in die Augen schauen musste. 22 Teilnehmer. Jeder gegen jeden. Über 40 Minuten Augenkontakt. Harte Kost.
Diese Challenge war schon bei meinem ersten Retreat eines der Highlights des gesamten Wochenendes. Auch dieses Mal sollte es so sein.
In Gesprächen schaut man einem in die Augen. In der Psychologie redet man von Unsicherheit, wenn eine Person einer anderen, während eines Gesprächs nicht direkt in die Augen schauen kann und seinen Blick abwendet.
Das hier war was anderes. Es war kein Gespräch, kein Dialog, kein „schau mir in die Augen Kleines“. Es war eine kosmische Verbindung zweier Seelen. Nicht umsonst sagt man, dass die Augen der Spiegel der Seele sind. Seien wir mal ehrlich. Wann schauen sich 2 Menschen im Alltag bewusst 2 Minuten lang intensiv in die Augen.
Die Challenge fiel einigen Teilnehmer sehr schwer. Sowohl im Mai, als auch jetzt gab es welche, die abbrechen mussten.
Diese Übung empfand ich auch dieses Mal als sehr intensiv. Wie im Mai, habe ich auch dieses Mal in vielen Augen mich selbst gesehen. Teilweise habe ich meine eigenen Gesichtszüge in den Gesichtern anderer gesehen und habe erkannt, wie ähnlich sich alle doch waren.
Ich schätze mich nicht als einen feinfühligen Menschen ein, aber während dieser Übung hatte ich das Gefühl, in die Seelen der Menschen hineinzuschauen. Ich habe Kraft gespürt, Liebe, Unsicherheit, Angst. Manche hatten eine enorme Vibration, die sich vor meinen Augen klar und deutlich zeigte.
Bei einigen flossen Tränen. Auch bei mir… als ich meiner Nichte, die mit 18 Jahren bei diesem Retreat teilnahm, in die Augen schaute. Wir hatten so viel Zeit miteinander verbracht. Sie ist in meinen Armen groß geworden. Wir haben uns stundenlang über die banalsten und gleichzeitig tiefgründigsten Themen unterhalten: Heisenbergesche Unschärferelation, Quantenverschränkung, Gesetze in der subatomaren Welt, Kunst, Kultur, Musik, Familie, Freunde, die unendlichen Tiefen des Mikro- und Makrokosmos, Sinn und Unsinn des Lebens, uvm. In diesem Moment aber, als ich ihr in die Augen schaute, erkannte ich etwas. Etwas, wozu ich in den letzten 18 Jahren nicht in der Lage war, es zu sehen. Dann brach ich in Tränen aus. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so geweint habe.
Ich muss zugeben, nachdem es vorbei war, fühlte ich mich platt und ausgelaugt.

EFT (Emotionale Freedom Technique)

Nach dem gemeinsamen Essen versammelten wir uns erneut im Zeremonieraum und Aneta zeigte uns die Prinzipien der Klopftechnik (EFT). Ich rate jedem, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich hatte meine ersten Erfahrungen mit EFT in 2016 mit einem Coach aus Wiesbaden. Auch wenn es mir damals am Anfang wie Humbug erschien, erkannte ich recht schnell die Tiefenwirkung dieser unglaublichen Methode. Im Prinzip geht es darum, dass es zu Blockaden im Fluss der Lebensenergie (Chi) kommen kann. Diese Lebensenergie fließt durch Bahnen, den sogenannten Meridianen. In der TCM sagt man, dass Krankheiten, Ängste und negative Glaubensmuster durch diese Blockaden ausgelöst werden.
Aneta zeigte uns mit ihrer einzigartig ruhigen Art, wie diese Technik umzusetzen ist.

Ayahuasca

Nach einer zweistündigen Ruhephase war es so weit. Jeder nahm gespannt seinen Platz auf dem Schiff… der Matratze ein. Die Medizin, die fast den ganzen Tag lang gekocht und zubereitet wurde, stand in Flaschen abgefüllt auf dem Boden vor Joels Sitzplatz. Nach einer kurzen Einführung und der Beantwortung einiger Fragen war es an der Zeit, dass sich jeder seine „Portion“ abholen durfte. Man spürte die Anspannung im dem mit Kerzen durchleuchteten Raum. Wie bei dem Kakao auch, war ich der erste, der sich seine Medizin holen durfte. Das hatte keinen besonderen Grund. Wir hatten lediglich hinten links angefangen.

Jeder hielt sein gefülltes Glas in der Hand und sprach innerlich für sich seine Dankbarkeit an den Spirit der Pflanze, an Gott, an das Universum, an das EINE alles umgebende aus. Ich rezitierte innerlich die Sure an-Nas aus dem Koran. Eine unglaublich mächtige Sure, bei der es darum geht, um Schutz zu beten: Schutz vor den Jinn (negative Frequenzen), Schutz vor Menschen, Schutz vor dem eigenen Ego. Es war sehr leise im Zeremonieraum. Christian gab das Go und alle tranken die Medizin. Manche nippten daran, andere wiederum tranken es in einem Schluck. Es schmeckte bitter. Aber das spielte keine Rolle. Es ging nicht darum, dass die   Geschmacksrezeptoren Tango tanzten, sondern die Seele. Danach nahm jeder die für sich gemütlichste Position ein. Liegend, im Schneidersitz sitzend, die Beine ausgestreckt oder sich unter der Decke verkriechend.

Joel fing an zu spielen. Auf den unterschiedlichsten Instrumenten erzeugte er die unterschiedlichsten Töne, Klänge und Frequenzen. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass die Frequenzen mich durchbohrten, in mich eindrangen und mich innerlich zusammenfügten und gleichzeitig auseinanderrissen. Die ganze Nacht über hatte er das Tempo so sehr im Griff, dass ich mir sicher war, dass dieser Mann ganz genau wusste, wann er welche Klänge, welche Musik, welches Instrument in welcher Intensität einsetzen musste. Ein Highlight war auch diese Mal das Meeresrauschen. Das war sehr intensiv.

Nach einiger Zeit hörte man die ersten Teilnehmer, die anfingen, sich in die zuvor aufgestellten Eimer zu übergeben. Deren Prozess hatte begonnen.
Die erste Stunde versuchte ich meinen Verstand auszuschalten und mich nur dem Spirit und der Musik hinzugeben. Verstand ausschalten…, dass ich nicht lache. So weit war ich noch nicht. Im türkischen gibt es eine Redewendung. Man benutzt es, wenn der Kopf ständig in Gedanken ist. Man sagt, dass in diesem Kopf 40 Füchse umherschwirren, deren Schwänze sich nicht berühren. Eins hatte ich aber im Gegensatz zur vorherigen Session geschafft: ich war frei von Erwartungen.

Bei dem Retreat im Mai überkam mich auch nach einiger Zeit die Übelkeit. Da war etwas in mir, das unbedingt raus wollte. Ich habe damals lange dagegen angekämpft. Das verhinderte, dass ich in den Prozess richtig reinkam. Irgendwann ging es nicht mehr. Mein Ego war jedoch zu stolz, sich vor allen anderen zu übergeben. Also ging ich auf wackeligen Beinen auf die Toilette. Dort wurde die Reinigung vollzogen. Dieses Mal hatte ich mir fest vorgenommen, es nicht zurückzuhalten. Ich war bereit es zu akzeptieren. Nach ca. einer Stunde merkte ich, dass sich mein Magen drehte. Fast zeitgleich rief Christian zur zweiten Runde auf. Für die, die wollten. Ich holte mir mein zweites Glas. Beim letzten Mal hatte ich 2 und 3/4 Gläser getrunken. Dieses Mal schaffte ich es gerade Mal, aus dem zweiten Glas 1/4 zu trinken. Es ging nicht mehr. Es wollte einfach nicht runter. Es war ok für mich. Es sollte so sein. Ich akzeptierte es. Kurze Zeit später konnte ich die Übelkeit nicht mehr zurückhalten. Auch dieses Mal war mein Ego zu stark und flüsterte mir ein, dass ich mich nicht vor den ganzen Menschen übergeben kann. Also taumelte ich wieder zur Toilette. Es dauerte recht lange, bis ich wieder im Zeremonieraum ankam und mich endlich meinem Prozess widmen konnte.

Es fing damit an, dass ich mich in der Schwerelosigkeit des Universums befand. Es war kein Fallen. Denn Fallen bedeutet, aus der Ist- Perspektive in die Tiefe zu fallen. Im Universum gibt es kein unten und kein oben. Deswegen würde ich es als „gleiten durch die Sterne“ bezeichnen.
Plötzlich sah ich Gesichter. Hunderte, vielleicht Tausende. Keines der Gesichter kannte ich. Manche habe ich aus der objektiven Perspektive betrachtet, manche waren unmittelbar bei mir, schauten aber weg, manche wiederum schauten mich an. Ein Gesicht ging in ein anderes über und verwandelte sich regelrecht vor meinem geistigen Auge. Danach sah ich mich selbst. Ich schaute mir selbst ins Gesicht. In mein jetziges, dann mein jugendliches, dann wieder das Jetzige.

Einige Bekannte hatten mir von ihren Ayahuasca Erfahrungen erzählt. Ich konnte nie verstehen, was sie mit „sehen“ oder „gesehen“ meinten. War es wie in einem luziden Traum? Manches kann man nicht erklären. Manches muss man (er)leben. Kann man einem Menschen, der noch nie in seinem Leben gehungert hat, das Gefühl von Hunger beschreiben? Der Zuhörer wird höchstens antworten, dass er es sich vorstellen kann. Aber um den Hunger zu verstehen und zu fühlen, muss man hungern. So verhielt es sich mit dem „Sehen“. Ich bin jetzt in der Lage zu verstehen, was „sehen“ bedeutet. Ich habe es selbst erlebt. Ich habe es selbst gesehen. Und ich bin nicht in der Lage, es jemanden zu beschreiben, der selbst nicht gesehen hat.
Als nächstes tauchte ein Koala am Horizont auf. Das habe ich im Nachhinein über den Koala gefunden:
„Der häufig schlafende Koala weist uns darauf hin, eine Ruhepause einzulegen und aus der Stille neue Kraft zu schöpfen. Das Krafttier Koala lehrt uns Entschleunigung, Gelassenheit und Ruhe.
Der Koala will Ruhe in dein Leben bringen.
„Entspanne dich.“
„Ruh dich aus.“
„Lass dich nicht von anderen oder von dir selbst aus der Ruhe bringen.“
Der Koala sagt dir auch, dass manche Dinge sich im Schlaf erledigen können. Zu viele Gedanken und zu viele Aktionen – bzw. Perfektionismus – machen die Sache oft nicht besser.
Komme runter – oder in diesem Falle: klettere rauf zum Koala – und nimm dir Zeit für Dinge, die DIR gut tun.
Mach sie ganz bewusst. Sei dabei ganz gegenwärtig. Achte auf deine Sinneswahrnehmung. Mache eins nach dem anderen: „One thing at a time“.
Konzentriere dich immer wieder auf das, was du hörst und was du riechst. Lass dich auf deine Sinne ein.“
Interessanterweise hat mir Hans den Nachmittag im Garten genau diese Sachen mit auf den Weg gegeben. Von einem Koala war da aber nicht die Rede. Das ist die Kraft der Pflanze. Ich war überwältigt.

Irgendwann machte ich kurz meine Augen auf, schaute nach Links zu meiner Nichte. Sie war nicht da. Einige Minuten vergingen. Sie kam nicht. Ich machte mir Gedanken und kam nicht mehr in meinen Prozess rein. Ich ging, um nach ihr zu schauen. Im Flur traf ich Mary und Aneta. Sie sagten mir, dass meine Nichte unten auf Toilette sei und niemanden bei sich haben wollte. Ich ging zu ihr. Sie machte ihre Reinigung durch. Sie war fix und fertig. In dem Moment kam ich schlagartig zu mir. Meine wackeligen Beine fühlten sich plötzlich wie feste Säulen an. Schlagartig wurde mir eins klar: „Dein Prozess ist für heute durch“.
Die nächsten Stunden verbrachte ich mit ihr. Eine Zeit lang war Gülay mit dabei, um mich zu unterstützen. Ich fühlte mit meiner Nichte mit und war gleichzeitig so stolz auf sie, dass sie mit ihren 18 Jahren den Mut aufgebracht hatte, diesen Weg einzuschlagen. Bis morgens 4 Uhr war ich bei ihr, um sie auf Toilette zu bringen und ihr Wasser zu holen. Ich war froh, dass sie irgendwann eingeschlafen ist. Ich war platt. Ich konnte meine Augen nicht offenhalten.

Abschied

Im Vergleich zum letzten Mal, fühlte ich mich am nächsten Morgen sehr vital und lebendig. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück trafen sich alle wieder im Zeremoniraum zum Sharing. Ich empfand das Sharing der einzelnen Teilnehmer als sehr individuell. Kein Erlebnis gleichte dem anderen. Bei Einigen hörte man die Enttäuschung raus, weil sie nichts „gesehen“ hatten. Andere wiederum fanden Fragen auf Antworten, die sie teilweise jahrelang in sich trugen. Wieder andere hatten viele und tiefgründige Visionen.

Ayahuasca gibt dir genau das, was Du in der jetzigen Lebensphase und in diesem Moment brauchst. Wenn Du dich übergibst, dann soll es so sein. Wenn Du nichts siehst, dann soll es so sein. Ayahuasca ist keine Haushaltsinitiative. Es ist nichts, was man „mal nimmt“, in der Hoffnung zur Erleuchtung zu gelangen. Es ist nichts, was man mal aus Neugier probiert, um mitzureden. Alles ist ein Prozess. Wenn man den Weg der Transformation eingeschlagen hat, ist es eine Medizin, die in einer bestimmten Phase deine Fragen beantwortet. Die Antworten werden dir nicht auf einem goldenen Teller serviert. Die Pflanze spricht in Bildern, Metaphern und Synchronizitäten zu dir. Die Interpretation erfolgt intuitiv. Irgendwann verstehst Du, was die Pflanze dir sagen will oder warum sie nicht zu dir spricht. Wobei es meiner Meinung falsch ist zu denken, dass sie nicht zu einem spricht. Denn auch in der Kommunikation zwischen zwei Menschen bekommt man meistens die wichtigsten Antworten dann, wenn dein Gegenüber einfach nur schweigt. Wie heißt es so schön: „Schweigen ist Gold“. Man muss vorbereitet sein. Man muss seelisch und mental vorbereitet und bereit sein. Ein Samen der gesät wird, braucht Zeit, um zu wachsen. Man kann nicht mehr Wasser dazugeben oder an der ersten Knospe ziehen, um den Wachstumsprozess zu beschleunigen. Es wird wachsen und gedeihen, in der Zeit, die notwendig ist, um die Blüte zu seiner vollen Entfaltung zu bringen.

Was habe ich aus diesem Wochenende mitgenommen?

– Die Pflanze hat wieder einmal genau die Menschen zusammengebracht, die zusammenkommen mussten

– Fixiere dich nicht nur auf einen Moment (das Trinken der Medizin), sondern beachte ganz bewusst das Vorher und das Nachher. Wen lernst Du kennen, was fühlst Du, welche Gespräche finden statt, welche Zeichen erkennst Du?

– Freue dich nicht zu sehr auf einen Augenblick in der Hoffnung, eine bestimmte Sache zu erleben. Der Moment wird kommen und Du wirst etwas ganz anderes erleben und lernen, als das, was Du dir vorgestellt hast. Ich bin mir sicher, dass ich an diesem Wochenende nicht für mich da war. Ich musste da sein, damit jemand anderes seine Reise beginnen kann.

– Lebe im hier und jetzt. Denn alles hat seinen Sinn und Zweck im hier und jetzt. Lasse dich nicht von deinem Ego verleiten. Dein Ego braucht die Vergangenheit und die Zukunft, um zu existieren. Die Zukunft ist jedoch nur eine Projektion deines Verstandes und der Zeitraum zwischen jetzt und der Zukunft möchte gefüllt werden. Gefüllt mit Hoffnungen, Ängsten, Bedenken und Vorstellungen.

– Beachte dich selbst und finde deine innere Mitte.

– Der Weg der Spiritualität soll die Kraft und den Einfluss deines Egos minimieren. Ich dachte immer, man muss sein Ego „töten“. Nun denke ich anders. Ich vergleiche es mit einem Flugzeug, der zwei Flügel braucht, um zu fliegen. Erkenne die Tücken und die List deines Egos. Erkenne es, um es zu kontrollieren. Denn Du brauchst dein Ego und dein Sein, um auf Kurs zu bleiben.

– Achte darauf, dass Du bei dem Versuch, dein (materielles) Ego zu kontrollieren, nicht in die Falle tappst, ein spirituelles Ego aufzubauen.

Ich fühle eine enorme Dankbarkeit gegenüber allen, die ich an diesem magischen Wochenende kennenlernen durfte und bin mir sicher, dass sich unsere Wege irgendwann, irgendwo kreuzen werden.

Vielen Dank an,

Christian, der diese Session ins Leben gerufen hat
Aneta, die unsichtbare Hand
Mary, für deine liebevolle Art
Joel, der mit seiner Seele zu uns sprach
und jedem einzelnen, der Teil dieses Retreats war. Ich durfte von jedem einzelnen etwas lernen.

Erfahrungsbericht von Ayla (Juni 2021): Das Team ist einfach zauberhaft!

Nachdem ich nun schon zweimal an diesem wundervollen, lehrreichen und bereichernden Retreat teilgenommen habe, möchte ich hier meine Erfahrungen mit
euch teilen.

Das Team, welches euch an einem Wochenende begleitet, ist einfach zauberhaft ich habe mich sofort dazu gehörig, aufgenommen und als Familienmitglied gefühlt,
allein mit diesen lieben Seelen kann ich jedem die Erfahrung ans Herz legen in diese Welt einzutauchen.

Hier nochmal Herzensdank an euch liebes Ayahuasca-Team Deutschland ❤️.

Zur Location und der Verpflegung gibt es allerdings keine ganzen 5 Sterne, ist aber natürlich meine ganz persönliche und körperliche Erfahrung, mir war es im
Retreat-Raum zu eng und zu dunkel ich hätte mir mehr Platz und Licht/Kerzen gewünscht und da ich auf Linsen reagiere, habe ich mich das zweite Mal mit
Mittagessen selbst versorgt, man lernt immer dazu.

Eine Erfahrung nach Aya beinhaltet, einen großartigen Vergebungsprozess der über zwei Wochen andauerte. Den ich kaum beschreiben kann, jede Nacht träume
ich von Geschehnissen und Menschen an die ich seit Jahrzehnten nicht mehr gedacht habe und von den Erlebnissen ich „nichts mehr“ wusste. Jeden Morgen bin ich
auf ein neues geflasht und geschockt wach geworden, was noch in mir war/ist und war jedes Mal ein Stück freier und geheilter. Ebenso teilte mir mein Körper
mit, das wir nicht richtig im Gleichgewicht sind, ich habe wieder mit Sport angefangen, achte nun ganz bewusst auf meinen Dopaminspiegel und meine Erdung.
Himmlisch wie sich nur durch ein paar Kleinigkeiten das Leben nochmal grandioser anfühlt. Und nach allem was ich schon ausprobiert habe auf meinem Weg, kann ich
nur sagen ohne Aya hätte ich es nicht so schnell geschafft, ich persönlich kann sagen, dass jedes Mal mir Jahre an Entwicklung geschenkt wurden.

Für viele Suchende, nach Heilung wünschende, sich mit Erleuchtung Befassende –  ist dies ein wirklich einfacher und schneller Weg dorthin zu gelangen. Bevor ich
mich dazu entschloss habe ich viele Berichte solcher Art gelesen und muss gestehen, konnte es kaum glauben und bin so tief dankbar, das ich diese Erfahrung
machen durfte. Und das wundervolle Team, dies in einer so herzlichen familiären Atmosphäre ermöglichte.

Hier noch ein riesen Dank an Joel, seine Musik hat mich sooo tief im Herzen berührt. 🙏

Wünsche euch ebenso wundervolle Eingebungen und Befreiungen.

Fühlt euch geliebt.
Ayla ☀️❤️

Erfahrungsbericht von Patrick (Juni 2021): Immer wieder wundervoll und voller Wunder

Eigentlich könnte ich hier über meine Erfahrungen tagelang schreiben und einen Roman verfassen, was ein Wochenende mit einem macht, wenn man sich auf einen Retreat mit Christian, Mary, Aneta und Joél begibt.

Aber um es „kurz“ zu halten, schreibe ich nur einige wenige Sachen. Man wird sehr herzlich und freundlich empfangen – nicht nur vom Team, auch von den anderen Gästen und Heilungs-Suchenden.

Die Kakao-Zeremonie ist für mich immer sehr intensiv. Nie hätte ich geglaubt, dass man auch hier schon kleine Visionen haben kann. Aber sie ist sehr herzöffnend und beruhigend mit der wundervollen Musik von Joél (der mit nichts von dieser Welt vergleichbar ist, wenn man ihm ein Instrument gibt).
Inzwischen war ich drei mal dabei und es ist jedes mal ein wundervolles Erlebnis, welches mich in Demut, Dankbarkeit und tiefe Verbundenheit hüllt, wenn man mit tollen Menschen eine Ayahuasca-Zeremonie durchlebt. Meine Visionen waren sehr tiefgründig, zielstrebig und ich kann sagen, dass ich nach dem ersten Retreat ein komplett anderer Mensch bin, da dieses Erlebnis am intensivsten war, welches mich tagelang danach sehr beschäftigt hat und auch immer noch tut. Tatsächlich hat sich seither viel in meinem Leben getan, ohne dass ich wirklich aktiv etwas dafür tue. Eine Wirkung, die auch noch länger anhält und im Alltag Einzug findet, hätte ich nie erwartet geschweige denn für möglich gehalten. Es ist sehr faszinierend, was für Knoten sich in meinem Leben gelöst haben.

Bei meinem zweiten Besuch konnte ich mich selbst aufgrund privater Umstände nicht wirklich auf das Wochenende einstimmen – die Visionen sind dennoch nicht ausgeblieben. Aber ich fand die Dankbarkeit sehr schön, die mir entgegengebracht wurde für Erlebnisse, die andere Leute hatten, denen ich helfen konnte, sich richtig einzulassen und einzustimmen.
Mein dritter Besuch ist jetzt 2 Tage her.

Ich hatte sehr klare Visionen, sehr deutliche Messages, wieder ein sehr intensives Wochenende. Nun beginnt die Arbeit und ich muss es umsetzen und in meine Persönlichkeit integrieren, um ein besserer Mensch zu werden. Denn darum geht es – sich selbst entwickeln, sich selbst heilen und alte Lasten loslassen können, damit Platz für neue, schöne Sachen geschaffen wird.
Für mich hat es mit sehr viel Übergeben angefangen, alte Erlebnisse „auszuspucken“, loslassen und damit abschließen zu können, gefolgt von klaren und deutlichen Visionen.

Seit meinem ersten Retreat ist mein Leben ruhiger geworden, ich bin entspannter, und kann negative Dinge aus der Vergangenheit anders sehen und dadurch anders bewerten.

Wer also seelische Heilung für sich selbst wünscht und vielleicht auch alte negative Verhaltensmuster aufbrechen möchte, dem kann ich nur empfehlen Christian und sein tolles Team zu besuchen und ein Wochenende zu erleben. Es ist wirklich ein Erlebnis und nichts, was man „mal macht“.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für alle, die es bis hierher geschafft haben zu lesen – danke!

Und ich bedanke mich für alle wundervollen Menschen, die ich auf meinen Retreats kennenlernen durfte. Hier sind tolle Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.

Liebe Grüße,
Patrick

Erfahrungsbericht von Christian (Mai 2021): Ich war direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert

Mein ganzer Körper und mein Geist hat sich schon im Vorfeld auf das Wochenende vorbereitet.

Als es am Freitag dann endlich losging, war ich direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert. Es gab leckeres veganes Essen und man konnte sich schön mit den Menschen aus der Gruppe durch Meditation, dem gemeinsamen Austausch von Intensionen und den Gruppenspielen verbinden. Eine tolle Energie hat uns umgeben und das ganze Retreat zu einem magischen Ort für geistige und körperliche Heilung und Entwicklung verwandelt. Es hat sich toll angefühlt, umgeben von Gleichgesinnten zu sein.

Die Kakao Zeremonie am Freitagabend war etwas ganz besonderes für mich. Nie hatte ich geglaubt dass Kakao eine so herzöffnende und spirituelle Wirkung haben kann.

Joel, der Klangheiler hat zusammen mit Christian und seinem Team für eine tolle Atmosphäre und Entspannung gesorgt. Ayahuasca hat mir gezeigt, dass ich meine inneren Dämonen akzeptieren und annehmen darf. Kindheitliche Traumata, die mein Leben unbewusst beeinflusst haben, dürfen nun aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden und auch angenommen werden. Ich spüre, wie nach und nach immer mehr Ausgeglichenheit und innere Balance vorherrschend sind und ich auch mithilfe der Pflanze eine tiefere Verbindung zu mir selbst und somit auch zu anderen Menschen aufbauen darf.

Der Erfahrungsaustausch am Sonntag war sehr spannend, da jeder aus seiner eigenen Perspektive gesprochen hat und seine Erlebnisse dargestellt hat. Unglaublich wieviel Kraft in uns Allen schlummert und erweckt werden möchte.

Ich selbst werde beim nächsten Termin wieder mit dabei sein und tiefer eintauchen 🙂

Ich kann das Ayahuasca Retreat von ganzem Herzen für jeden empfehlen, der sich mit sich selbst tiefer vernetzen und bewusster Leben möchte.

Danke an das ganze Ayahuasca-in-Deutschland Team.

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Ich wurde wundervoll empfangen und in der Zeremonie mit viel Herz begleitet!

Hallo liebes Ayahuasca-Deutschland Team,

ich bin super Dankbar, dass ich meine erste Ayahuasca Erfahrung mit euch machen durfte.

Denn um ehrlich zu sein hatte ich sehr Angst davor und habe es mir lange überlegt, ob es auch wirklich das richtige für mich ist. Ich hatte nicht nur eine starke emotionale Heilung, sondern wurde auch wundervoll von euch empfangen und in die Zeremonie mit viel Herz begleitet. Das Team, die Gruppe und das Umfeld waren wundervoll und sehr heilsam. Deswegen habe ich mich auch direkt für die zweite Zeremonie entschieden. Um tiefer und intensiver mit meinen persönlichen Themen zu arbeiten. Ich würde es jedem, der persönlich weiter wachsen, seine Traumata und alte aufhaltende Glaubenssätze auflösen möchte, weiterempfehlen.

Freue mich schon euch bald wiederzusehen.

LG Tina

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Die Wirkung war mächtig und sanft zugleich

Das Retreat mit Ayahuasca-in-Deutschland war eine wundervolle Erfahrung. Am Freitagabend begann es mit einer Vorstellungsrunde und einem Teller schmackhafter Suppe. Jeder war ein wenig nervös. Danach gingen wir in den Zeremonie-Raum, wo die Kakao-Zeremonie startete. Zuerst fand ich es schwierig, mich zu entspannen und der schamanischen Musik von Joel zu lauschen. Aber mit der Zeit bemerkte ich, dass ich anfing zu weinen. Darüber war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass Kakao und Musik eine so starke Wirkung auf mich ausüben. Die Klänge führten mich auf eine besondere Reise. Nach der Zeremonie empfand ich tiefen Frieden und Glück. Ich wusste, dass eine Art von Heilung in mir stattgefunden hatte.

Am Samstagmorgen fiel mir auf, dass meine Anspannung von Freitagabend völlig verschwunden war. Nach dem Frühstück machte ich mit einigen anderen aus der Gruppe einen Spaziergang im Wald. Ich genoss den Aufenthalt in der Natur.

Kurz vor Sonnenuntergang bereitete ich meinen Geist für die beginnende Ayahuasca-Zeremonie vor. Die Zeremonie begann mit einer tiefen Meditation. Nachdem wir unseren Ayahuasca-Tee zu uns genommen hatten, fing Joel an, seine Musik zu spielen. Meine Nervosität habe ich komplett abgelegt. Zum Ayahuasca-Team empfand ich totales Vertrauen und genoss die angenehme Atmosphäre mit den anderen Teilnehmenden. Dieses Mal fiel es mir leicht, in die Musik einzutauchen und mich von ihr mitnehmen zu lassen. Die Wirkung der heiligen Steppenraute war mächtig und sanft zugleich. Als ich nach der Zeremonie zurück in meinem Zimmer war, schrieb ich ein paar Schlüsselwörter auf, die mir nach meiner Erfahrung mit Ayahuasca in den Sinn kamen. Das half mir, die Botschaft der Heilpflanze zu begreifen. Alles handelte vom Thema Selbstvertrauen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen war es Zeit, unsere Erfahrungen mit Ayahuasca in der Gruppe zu teilen. Diesen letzten Teil des Retreats mochte ich ganz besonders. Während jeder seine Geschichte erzählte, wurde das Gemeinschaftsgefühl verstärkt. Nachdem ich von meiner Erfahrung sprach, spürte ich, wie mich ein starkes Gefühl von Verwandlung überkam. Diese Veränderung empfinde ich noch viele Wochen später. Daher bin ich dem Team von Ayahuasca-in-Deutschland so dankbar für diese Gelegenheit zur Heilung.

Erfahrungsbericht von Christina (Mai 2021): Ich bekam Ruhe, Stille und Gelassenheit

Ich hatte das Glück Teil einer guten Gruppe zu sein mit einer schönen herzlichen Energie. Wir haben uns alle sofort verstanden und wohl gefühlt. Ich glaube, der jüngste Teilnehmer war 20 und der älteste über 70 – habe aber nicht näher nachgefragt. Es war schön in einen Austausch mit gleichgesinnten zu gehen (sei es, dass wir meditiert haben gemeinsam und Musik ausgetauscht haben etc.) Die Resonanz der einzelnen Übungen und Zeremonien war von Person zu Person unterschiedlich. Mir haben die Übungen im Garten, die Musik und der Austausch mit den Teilnehmern am besten gefallen. Ich weiß noch, dass ich am Sonntagmorgen erst ein wenig enttäuscht war, da ich mir eine Erleuchtung mit schillernden Farben wie im TV vorgestellt habe, im Endeffekt aber nur sehr müde war und mich leider sehr stark übergeben hatte. Aber am Morgen beim Meditieren kam der große aha Effekt, eine Ruhe, Stille und Gelassenheit. Der Effekt wirkt auch eher subtil und über einen längeren Zeitraum.

Ich konnte mich danach von einem sehr toxischen Elternhaus befreien. (wo mir all die Jahre der Mut zu gefehlt hat, da ich Angst hatte komplett alleine zu sein). Die Erfahrung mit der Gruppe hat mich gelehrt, dass wir uns in den anderen widerspiegeln, viele Leute unglaubliche Lasten tragen und wir die Heilung in uns selber und im Austausch mit anderen finden können. Ich freue mich den ein oder anderen Teilnehmer wiederzusehen. Und das wichtigste the plant has its own plan with you. 🙂

Erfahrungsbericht von Christian (Mai 2021): Ich war direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert

Mein ganzer Körper und mein Geist hat sich schon im Vorfeld auf das Wochenende vorbereitet.

Als es am Freitag dann endlich losging, war ich direkt von der offenen und herzlichen Art von Christian und seinem Team begeistert. Es gab leckeres veganes Essen und man konnte sich schön mit den Menschen aus der Gruppe durch Meditation, dem gemeinsamen Austausch von Intensionen und den Gruppenspielen verbinden. Eine tolle Energie hat uns umgeben und das ganze Retreat zu einem magischen Ort für geistige und körperliche Heilung und Entwicklung verwandelt. Es hat sich toll angefühlt, umgeben von Gleichgesinnten zu sein.

Die Kakao Zeremonie am Freitagabend war etwas ganz besonderes für mich. Nie hatte ich geglaubt dass Kakao eine so herzöffnende und spirituelle Wirkung haben kann.

Joel, der Klangheiler hat zusammen mit Christian und seinem Team für eine tolle Atmosphäre und Entspannung gesorgt. Ayahuasca hat mir gezeigt, dass ich meine inneren Dämonen akzeptieren und annehmen darf. Kindheitliche Traumata, die mein Leben unbewusst beeinflusst haben, dürfen nun aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden und auch angenommen werden. Ich spüre, wie nach und nach immer mehr Ausgeglichenheit und innere Balance vorherrschend sind und ich auch mithilfe der Pflanze eine tiefere Verbindung zu mir selbst und somit auch zu anderen Menschen aufbauen darf.

Der Erfahrungsaustausch am Sonntag war sehr spannend, da jeder aus seiner eigenen Perspektive gesprochen hat und seine Erlebnisse dargestellt hat. Unglaublich wieviel Kraft in uns Allen schlummert und erweckt werden möchte.

Ich selbst werde beim nächsten Termin wieder mit dabei sein und tiefer eintauchen 🙂

Ich kann das Ayahuasca Retreat von ganzem Herzen für jeden empfehlen, der sich mit sich selbst tiefer vernetzen und bewusster Leben möchte.

Danke an das ganze Ayahuasca-in-Deutschland Team.

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Ich wurde wundervoll empfangen und in der Zeremonie mit viel Herz begleitet!

Hallo liebes Ayahuasca-Deutschland Team,

ich bin super Dankbar, dass ich meine erste Ayahuasca Erfahrung mit euch machen durfte.

Denn um ehrlich zu sein hatte ich sehr Angst davor und habe es mir lange überlegt, ob es auch wirklich das richtige für mich ist. Ich hatte nicht nur eine starke emotionale Heilung, sondern wurde auch wundervoll von euch empfangen und in die Zeremonie mit viel Herz begleitet. Das Team, die Gruppe und das Umfeld waren wundervoll und sehr heilsam. Deswegen habe ich mich auch direkt für die zweite Zeremonie entschieden. Um tiefer und intensiver mit meinen persönlichen Themen zu arbeiten. Ich würde es jedem, der persönlich weiter wachsen, seine Traumata und alte aufhaltende Glaubenssätze auflösen möchte, weiterempfehlen.

Freue mich schon euch bald wiederzusehen.

LG Tina

Erfahrungsbericht von Tina (Mai 2021): Die Wirkung war mächtig und sanft zugleich

Das Retreat mit Ayahuasca-in-Deutschland war eine wundervolle Erfahrung. Am Freitagabend begann es mit einer Vorstellungsrunde und einem Teller schmackhafter Suppe. Jeder war ein wenig nervös. Danach gingen wir in den Zeremonie-Raum, wo die Kakao-Zeremonie startete. Zuerst fand ich es schwierig, mich zu entspannen und der schamanischen Musik von Joel zu lauschen. Aber mit der Zeit bemerkte ich, dass ich anfing zu weinen. Darüber war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass Kakao und Musik eine so starke Wirkung auf mich ausüben. Die Klänge führten mich auf eine besondere Reise. Nach der Zeremonie empfand ich tiefen Frieden und Glück. Ich wusste, dass eine Art von Heilung in mir stattgefunden hatte.

Am Samstagmorgen fiel mir auf, dass meine Anspannung von Freitagabend völlig verschwunden war. Nach dem Frühstück machte ich mit einigen anderen aus der Gruppe einen Spaziergang im Wald. Ich genoss den Aufenthalt in der Natur.

Kurz vor Sonnenuntergang bereitete ich meinen Geist für die beginnende Ayahuasca-Zeremonie vor. Die Zeremonie begann mit einer tiefen Meditation. Nachdem wir unseren Ayahuasca-Tee zu uns genommen hatten, fing Joel an, seine Musik zu spielen. Meine Nervosität habe ich komplett abgelegt. Zum Ayahuasca-Team empfand ich totales Vertrauen und genoss die angenehme Atmosphäre mit den anderen Teilnehmenden. Dieses Mal fiel es mir leicht, in die Musik einzutauchen und mich von ihr mitnehmen zu lassen. Die Wirkung der heiligen Steppenraute war mächtig und sanft zugleich. Als ich nach der Zeremonie zurück in meinem Zimmer war, schrieb ich ein paar Schlüsselwörter auf, die mir nach meiner Erfahrung mit Ayahuasca in den Sinn kamen. Das half mir, die Botschaft der Heilpflanze zu begreifen. Alles handelte vom Thema Selbstvertrauen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen war es Zeit, unsere Erfahrungen mit Ayahuasca in der Gruppe zu teilen. Diesen letzten Teil des Retreats mochte ich ganz besonders. Während jeder seine Geschichte erzählte, wurde das Gemeinschaftsgefühl verstärkt. Nachdem ich von meiner Erfahrung sprach, spürte ich, wie mich ein starkes Gefühl von Verwandlung überkam. Diese Veränderung empfinde ich noch viele Wochen später. Daher bin ich dem Team von Ayahuasca-in-Deutschland so dankbar für diese Gelegenheit zur Heilung.

Erfahrungsbericht von Martin (März 2021): Ich freue mich auf das neue Leben

Hey Freunde, es hat sich seit dem Wochenende viel getan.

Ich fühle mich allgemein viel freier und die Blockaden, die ich beseitigen wollte, sind weg.

Ich stehe regelmäßig zwischen 03:00 und 4:00 Uhr auf und zelebriere mein Leben.

Es ist wunderschön, dass ich nun mit solch einer Klarheit durch meinen Tag gehe, es fühlt sich so an, als ob ich fließe.

Es ist genau, wie ich es mir vorgestellt habe; und alles, was ich während der Zeremonie gesehen habe, kommt jetzt in mein Leben.

Es ist fantastisch, danke an jeden für diese einzigartige Erfahrung, denn ich habe mindestens genauso viel von jedem von euch an Eindrücken erfahren dürfen ❤️

Ich freue mich auf das neue Leben!

D A N K E

Erfahrungsbericht von Norbert (Februar 2021): Ich komme gerne wieder!

Meine Erfahrungen mit Ayahuasca-in-Deutschland waren sehr positiv. Der Kontakt war von Anfang an unkompliziert und freundlich. Vor allem hat mich gefreut, dass meine spontane Teilnahme gelungen ist. Außerdem wurde ich vom Team am Bahnhof in Siegburg abgeholt und später auch wieder dorthin gebracht.

Im Haus angekommen, war sofort eine gute Atmosphäre zu spüren. Auch beim Vorstellen haben alle offen von sich erzählt, ohne eine Fassade aufzubauen. Das hat viel Vertrauen untereinander geschaffen. Ich hatte das Gefühl, in einer freundschaftlichen Gruppe gelandet zu sein. Ebenso hat das Team von Ayahuasca-in-Deutschland einen sehr sympathischen Eindruck bei mir hinterlassen.

Der erste Abend mit der Kakao-Zeremonie war eine großartige Erfahrung, vor allem in Verbindung mit der Klangschalentherapie und der Musik von Joel. Das Ganze war entspannend und hat mich vollkommen weg vom Alltag geholt. Dazu verspürte ich eine selten erlebte Ruhe.

Am zweiten Tag fand die langersehnte Ayahuasca-Zeremonie statt. Zur Vorbereitung praktizierten wir gemeinsam Yoga und meditierten. So sorgten wir für ein entspanntes Gefühl im Körper und Geist. Abends tranken wir in Runde den Ayahuasca-Tee und begaben uns auf die Reise zu unserem Inneren. Hier macht jeder seine persönliche und individuelle Erfahrung mit Ayahuasca. Ich empfehle, es einmal selbst auszuprobieren.

Am nächsten Morgen teilten wir offen unsere Erlebnisse und Erfahrungen, die wir mit Ayahuasca gemacht hatten, miteinander. Es war ein großartiges Team, eine tolle Gruppe und eine intensive Reise. Gerne komme ich wieder. Ein großes Dankeschön an alle!

Erfahrungsbericht von Aneta (Oktober 2020): Erlebe eine starke Energie mit wundervollen Menschen

Ich habe viel über pflanzliche Methoden der Heilung gehört und war lange Zeit skeptisch, ob ich es wirklich probieren möchte. Manche Psychedelika sind als Droge dargestellt und mystifiziert. Nach der positiven Erfahrung mit der syrischen Steppenraute bin ich anderer Meinung.

In letzter Zeit fühlte ich mich wie stecken geblieben. Daher entschloss ich mich eine Zeremonie mit Ayahuasca mitzumachen. Mein Erlebnis ist sehr schwer in Worte zu fassen. Aber definitiv brauchst du keine Angst davor zu haben. Jede Person macht ihre eigene Reise mit der Pflanze.

Die Zeremonie war wundervoll organisiert. Jede Person hat eine Matratze, ein Yoga-Kissen, ein Kissen und eine Decke bekommen. Joel hat uns den ganzen Abend musikalisch begleitet. Er verzauberte mich mit seiner Musik. Die Kakao-Zeremonie war eine besonders herzöffnende Erfahrung. Ich erlebte eine starke Energie mit großartigen Menschen und einem lieben Team während dieses wundervollen Ayahuasca-Retreats.

Tanjas Erfahrungen mit Ayahuasca als sensibler Mensch (Januar 2021)

Jeder hat irgendwann im Leben ein Ereignis, welches kaum allein zu verarbeiten ist. Wie es der Fall ist, unterdrücken wir unseren Schmerz und versuchen unsere Erinnerungen daran zu vergessen. Wenn das Ereignis nicht verarbeitet wird, begleitet es uns lange. Du entscheidest dich, ob du dein Leben verändern und mehr Freude erleben möchtest. Genau so war es bei mir. Dank eines Zufalls habe ich zum ersten Mal an einer Ayahuasca-Zeremonie teilgenommen. Da ich kaum Informationen hatte, las ich mehr über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Ayahuasca. Während und nach den Zeremonien war Christians Team immer für mich da.

Schon am ersten Abend nach dem Kennenlernen herrschte diese harmonische und friedvolle Atmosphäre. Die großartige Stimmung wurde durch die Kakao-Zeremonie noch erhöht. Nette Menschen, aromatischer Kakao, unvergessliche und tief berührende Klänge von Joel versetzten mich in eine Welt voller Frieden mit mir selbst. Es war schön, die Zeit danach zusammen zu verbringen. Am zweiten Abend war ich sehr aufgeregt. Das Team und andere Teilnehmer haben mich beruhigt und nahmen viel Rücksicht. Bei mir brauchte Ayahuasca etwas länger, um zu wirken. Zwei Wochen nach dem Retreat habe ich fast jeden Tag geweint. Es kam alles hoch, was ich vorher unterdrückt hatte. Auch meine Wahrnehmung war geschärfter. Besonders auditive und gustatorische Sinne sind bis heute viel stärker ausgeprägt. Früher trank ich viel Koffein und mochte Wein und Sekt. Seit dem Retreat-Wochenende trinke ich nur eine Tasse Kaffee am Tag und konsumiere kaum alkoholische Getränke. Als sehr sensibler Mensch neigte ich zu leichten Depressionen. Nach meiner Erfahrung mit Ayahuasca treten diese nicht mehr auf. Herzlichen Dank an das Team und alle Teilnehmer. Es hat viel Spaß gemacht mit euch!

Erfahrungsbericht von Anna (Oktober 2020): Mein Erlebnis war etwas ganz Besonderes

Ich möchte dem Team von Ayahuasca-in-Deutschland von Herzen danken. Ich habe mich während des gesamten Wochenendes liebevoll umsorgt gefühlt. Beide Zeremonien waren unglaublich magisch! Während der Kakao-Zeremonie habe ich mich vollends mit der Kraft meines Herzens verbunden. Dabei habe ich eine unglaubliche Verbindung und Liebe gespürt. Ich hatte bereits Vorerfahrungen mit Ayahuasca, aber diese besondere zweite Zeremonie hat mich wirklich tief berührt und transformiert. Durch die bezaubernden und heilenden Klänge des Klangheilers Joel war dieses Retreat etwas ganz Spezielles.

Allen, die an persönlicher Weiterentwicklung und spirituellem Wachstum interessiert sind, möchte ich eine Teilnahme am Retreat empfehlen. Ich hatte eine unglaubliche Erfahrung mit Ayahuasca und dem Team von Christian.

Lorena und ihre einzigartige Erfahrungen mit Ayahuasca in Deutschland (Oktober 2020)

Das Wochenende in St. Augustin war sehr schön. Ich habe bereits Erfahrungen mit Ayahuasca gesammelt, aber die Zeremonie in Deutschland war etwas ganz Spezielles. Joel und Gabriela begleiteten uns beide Nächte mit Livemusik. Die Musik war sehr berührend und hat eine besondere Atmosphäre geschaffen. Dies hat meine Erfahrung noch vertieft. Das ganze Team von Ayahuasca-in-Deutschland war sehr gastfreundlich und hat mich ehrlich willkommen geheißen und unterstützt. Auch die anderen Teilnehmer waren offen und freundlich. Unsere Gruppe stellte sich aus Menschen mit vielen unterschiedlichen Hintergründen zusammen, die sich untereinander gut ergänzten. Ich bin vom Projekt so begeistert, dass ich beschlossen habe, mich zukünftig einzubringen und das Team zu unterstützen. Noch mal ein herzliches Dankeschön an Christian, der diesen wunderschönen Raum erschaffen hat.

Daniels Erfahrung mit Ayahuasca (Oktober 2020): „Ich war total beeindruckt!“

Meine Erfahrungen im Oktober 2020 mit Ayahuasca-in-Deutschland waren sehr positiv. Nachdem ich in den letzten Jahren eine schmerzhafte Scheidung verdauen musste, habe ich mich verschiedenen spirituellen Traditionen zugewandt. Ich habe ein Meditations-Retreat gemacht und Yogakurse besucht. Nachdem ich die Doku „Ayahuasca – Vine of the Soul“ auf YouTube gesehen habe, war für mich klar, dass ich gerne meine Erfahrung mit der Heilpflanze Ayahuasca machen möchte. Zu meiner großen Freude fand ich diese Zeremonie in Deutschland.

Zu Beginn war ich besorgt, was für Menschen ebenfalls am Ayahuasca-Retreat teilnehmen würden. Es stellte sich heraus, dass die Teilnehmenden sehr durchmischt waren und sich wunderbar ergänzten. Das Kennenlerngespräch in der Gruppe war einer der Höhepunkte, was ich an psychologisch-spirituellem Austausch bisher erfahren habe. Das Gespräch erinnerte an eine Gruppentherapie, wo jeder Teilnehmer aufrichtig seine Gründe für seine Teilnahme genannt hat. Alle teilten sehr offen, tiefgründig und emotional die Spannungen und Konflikte in ihrem Leben. Viele nannten den Verlust von Lebensfreude, Spiralen von negativen Überzeugungen oder belastende Familienbeziehungen als Grund. Von da an war mir klar, dass es eine interessante und ernsthafte Erfahrung wird.

Nach dem Abendessen bereiteten wir uns auf die erste Nacht mit der Kakao-Zeremonie vor. Die Stimmung war anfangs sehr gespannt. Als ich endlich die dampfende Tasse in der Hand hielt, die intensiv nach roher Kakaomasse duftete, dachte ich an den Rat meines Freundes. Dieser empfahl mir, mich vor dem Genuss bei der Heilpflanze zu bedanken. Nach dem Trinken des Kakaos wurde ich von einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit überflutet. Ich begann augenblicklich zu weinen. Ich dachte an meine Kindheit und Jugend. Wie glücklich sie gewesen war. Ich war dankbar, bereits so ein schönes Leben gehabt zu haben. Für mich war es eine längst vergessene Erfahrung, mich vorbehaltlos positiv meiner Vergangenheit zuzuwenden. Alles wertzuschätzen, was war. Selbst hier zu liegen, in dem unbeschreiblichen Luxus einer solchen geborgenen Selbsterfahrung. Der Rest der Nacht war ein angenehmes Gefühlsbad: warm und dunkelrot im Kerzenschein zu der wunderbaren südamerikanischer Livemusik von Joel. Die Musik hat mich auf der Reise mit Ayahuasca begleitet und geleitet.

Am Samstag habe ich viel geschlafen und mich erholt. Abends saßen wir in freudiger Erwartung zusammen. Die Spannung war groß, aber gleichzeitig fühlte es sich an, als wären wir alle für einen Grund zusammengekommen. Als jeder die schwarze aromatische Flüssigkeit im Becher hatte, dankten wir Ayahuasca für alles, was sie für uns bereithält und bereits getan hat. Die Nacht verlief wider Erwarten ereignislos. Nach einer Stunde fing mein Körper an, warm zu werden und in ein fließendes Gefühl überzugehen. Ich lehnte mich zurück und lauschte der melodischen und sinnlichen Musik von Joel. Immer noch dachte ich an das Gefühl von Dankbarkeit und ich empfand große Geborgenheit. Ich lag da und wurde mir bewusst, wie gut es mir ging. Klar hat es in meinem Leben ein paar Schwierigkeiten gegeben. Allein im letzten Jahr, erinnerte ich mich, wie oft ich noch Weinkrämpfe gehabt hatte, nachdem meine Frau mich verlassen hatte. Selbst wenn ich wusste, dass sie recht hatte.

Ich fühlte mich prächtig und spürte, wie Ayahuasca warm und beständig aus dem Magen heraus in meinen ganzen Körper floss. Alles wurde tiefgehend gereinigt. Ich empfand Erleichterung. „Du bist stark und selbstbewusst“, schien Ayahuasca mir zuzuflüstern. Ich war beeindruckt. Es heißt, die Heilpflanze sagt jedem, was er wissen muss. Den Rest des Abends verbrachte ich in einem angenehmen Rausch. Die Nacht schien mich daran zu erinnern, dass ich gut bin, so wie ich bin. Ich darf mir viel mehr vertrauen. In den Wochen nach dem Retreat sind noch einige Sachen passiert und viel hat sich gelöst.

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